Asian-Cinema...

Form und Inhalt machen aus diesem Film ein eigentliches kinematographisches UFO. Die visuellen Einfälle, die unentwirrbare Geschichte über Liebesversagen erinnern an die Filme der Nouvelle Vague. Der Film erzählt zwei Varianten zu `Boy lost Girl`: Die erste Geschichte handelt vom Polizisten 223, der, von seiner Freundin verlassen, seinen Kummer im Alkohol ertränkt und sich in die erstbeste Frau verliebt. Es ist eine Chinesin mit blonder Perücke und Sonnenbrille, die nach einem missglückten Drogendeal erschöpft die Bar betritt.
In der zweiten Geschichte interessiert sich die junge Faye, die in einem Schnellimbiss arbeitet, für den Polizisten 663. Dieser, ebenfalls von seiner Freundin verlassen, erfährt jedoch zu spät von der heimlichen Liebe Fayes.
Nicht die Geschichten der zwei Paare und ihrer Einsamkeit stehen im Vordergrund dieses erfrischenden Films, sondern ein Reigen auf die labyrinthische Metropole Hongkong.


Running Out Of Time

Als der Gangster Wah erfährt, dass er nur noch ein paar Wochen zu leben hat, will er einen letzten großen Coup landen. Sein Ziel ist es, einen fiesen Finanzhai zuerst à la Robin Hood zu berauben, um ihn dann in die Hände der Polizei zu geben. Zwischen Wah und dem von ihm instrumentalisierten Gegenspieler, dem besessenen Polizei-Inspektor Sang, entsteht die seltsame, aber genretypische Freundschaft zwischen dem guten Gangster und dem unorthodoxen Bullen. Immer wieder überrascht der Film durch seine geschickten Wendungen, die exzellent und dramatisch geschnittenen Rückblenden, seine bedrückende Atmosphäre und die entrückte Schönheit der in kühlem blau gehaltenen Bilder. RUNNING OUT OF TIME, wurde bei den 'Hongkong Film Awards' ausgezeichnet und zählt zu den modernsten und elegantesten Filmen, die das Hongkong-Kino derzeit zu bieten hat.


GO

Sugihara ist Koreaner, doch er wächst in Japan auf. Dadurch gerät er in einen permanenten Kampf mit seiner Umwelt, teils wegen des offen dargebotenen Rassismus, teils, weil er seine Herkunft verheimlicht und sich so selbst Schwierigkeiten schafft. Eines Tages trifft er seine große Liebe...
Ein rasanter Film, unglaubliche Kamera, brillanter Schnitt, und eine mitreißende Story vom Erwachsenwerden und der Liebe. Ein Film wie eine Achterbahnfahrt, der so überzeugt, dass die traditionell veranlagte japanische Oscar-Vorauswahlkommission erstmals nicht ein Werk eines Altmeisters, sondern ein Erstlingswerk eines jungen Regisseurs als Japans Vorschlag für den Oscar (bester nicht-englischsprachiger Film) einreichte.


Hero

China zur Warring-Zeit vor dem ersten Kaiser: Das Gebiet ist in sieben Königreiche unterteilt, die sich gegenseitig bekriegen. Das mächtigste ist das Reich von Qin, dessen König das Reich Zhao besiegen und damit die Herrschaft über alle Reiche antreten will. Zuerst müssen Zhaos superbe Krieger sterben. Den Job übernahm anscheinend ein namenloser Krieger (Jet Li). Er kommt in Qins Palast und erzählt, er habe den Krieger "Himmel" getötet. Da der eine Beziehung mit der Kriegerin "Fliegender Schnee"  hatte, nutzte der Namenlose dies aus und brachte Zwietracht zwischen "Fliegender Schnee" und ihren langjährigen Partner "Gebrochenes Schwert" . Sie tötete "Gebrochenes Schwert" und der Namenlose besiegte "Fliegender Schnee" vor Qis Truppen. So gelange er in den Palast - da der König ihn aus Dank empfing. Doch der König ist clever: Er ahnt, dass der Namenlose diese Geschichte erfunden hat.


Brother

Yakuza-Offizier Yamamoto muss Tokio wegen eines Bandenkrieges verlassen und flieht nach Los Angeles zu seinem jüngeren Bruder. Als der an die örtliche mexikanische Mafia gerät, schreitet Yamamoto mit aller Härte ein: Er erschießt die komplette Bande - und stellt sich im nächsten Gangkrieg. Takeshi Kitano goes to America: In seinem ersten englischsprachigen Werk, einem Culture Clash mit der Betonung auf "clash", bietet der japanische Meisterregisseur eine Art "Best of…" aus seinen bisherigen Filmen, um sich einem westlichen Publikum vorzustellen. Aber natürlich gibt es in der hypergewalttätigen Gangstersaga eines Yakuza in Los Angeles auch wieder Neues, das sich zu entdecken lohnt.


Stereo Future

Selten hat ein Film in letzter Zeit gleich zu Beginn dazu beigetragen, dass man sich entspannt zurücklehnt, ohne eine passive Rezipienten-haltung einzunehmen. Mit einer langen Kamerafahrt auf einer Bahn durch japanische Sommerwälder tauchen wir in "Stereo Future" ein: Sattes grün, sanftes Licht und eine weise, geistreiche Erzählerstimme, die sich über das Alltagschaos stellt und eine universelle Perspektive eröffnet. Den musikalischen Teppich liefert eine post-klassische Adaption von klassischer Musik. So geschmackvoll, so stilsicher hat man es schon lange nicht mehr gehört. Vor allem auch nicht als Kombination von ambientösem Atmo-Soundtrack und vergeistigter Drahtseil-Appropriation.


Guns and Talks

Giftige Gase aus der Klimaanlage töten einen Autofahrer. Eine Kugel durchbohrt ein Hirn. Ein Mann greift zum Hörer des Telefons und ein dreistöckiges Gebäude explodiert. Völlig unverletzt tauchen vier Männer aus dem Gebäude auf. Sie sind Killer - Killer mit Herz. Und sie werden von einem Inspektor gejagt. Bei einer koreanischen Hamlet-Aufführung spitzt sich die Lage zu ...

An diesem Film lässt sich festmachen, warum koreanische Werke zuletzt den japanischen den Rang abliefen. Dort, wo Japan Seltsamkeiten und Mysteriöses paart und dabei allzu gern in meditative Ruhe abgleitet, gibt Korea ein paar Schoten Chili zum nicht immer logischen Stilmix. Regisseur Jang greift auch auf Mittel wie Split Screens zurück, wenn sie der Geschichte dienen. Seine lässige Mischung aus Selbstironie und Action macht gute Laune und weckt den Wunsch nach einer Fortsetzung. Manch einer fühlt sich gar an Quentin Tarantino erinnert.


Tokyo Raiders

Bankierstochter Macy ist verzweifelt: Am vereinbarten Hochzeitstermin steht sie sich in Las Vegas die Füße in den Bauch - von ihrem Verlobten Ken fehlt jede Spur. Erst als sie Tommy, ein Designer mit einem bemerkenswerten Talent für knallharte Martial Arts, wegen Kens horrender Schulden bedrängt, wird ihr klar: Ken ist in Tokyo unter-getaucht. In den Straßen-schluchten der Mafia-Metropole machen sich die beiden auf die Suche nach dem Verräter. Auch Privat-detektiv Lenny hat noch eine Rechnung mit Ken offen - im Auftrag der Yakuza ist er hinter ihm her. Macy gerät zwischen alle Fronten. Und stündlich wächst die Gefahr für ihr Leben: denn einer ihrer beiden neuen Beschützer spielt mit Sicherheit falsch...
Asiatisches Action-Feuerwerk vom Feinsten: Martial-Arts-Profi Jingle Ma garantiert einen atemberaubenden Mix aus perfekten Kampfszenen, rasanten Kamerafahrten und halsbrecherischen Stunts.


Volcano High

Wir befinden uns im 108. Jahr der Volcano High School. Kreidestücke fliegen herum wie Pistolenkugeln. Schüler und Lehrer verdreschen sich gegenseitig in luftigen Höhen. An dieser Schule ist jeder ein Martial Arts-Experte. Und alle wollen an das “Geheime Manuskript” heran, das totale Macht mit sich bringt. Als Kyung-soo nach acht Verweisen von anderen Schulen nach Volcano High kommt, ändert sich einiges ...

Matrix auf Koreanisch - weniger ernst, doch genauso brillant. Einem früheren Kampfsportler gingen allein beim Anblick des Trailers die Augen über.


2009 - Lost Memories

der Film zeichnet sich besonders durch viele tolle Speziale-ffekte aus, sei es bei den zahlreichen Schiessereien oder den vielen in Zeitlupe dargestellten Szenen. Die beiden Hauptcharaktere legen eine schauspielerisch hochklassige Leistung hin, wobei gerade Nakamuras Rolle alles andere als klar erscheint, da dessen Charakter immer wieder hin- und hergerissen ist.
Obwohl der Film mit 135 Minuten Überlänge besitzt, entstehen keine Längen, da sich immer wieder neue überraschende Wendungen auftun, die das Geschehen komplett umschmeißen und schließlich zu einem atemberaubenden, bewegenden Finale führen. Freundschaft, Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Patriotismus, aber auch fanatischer Nationalismus sind die Attribute, die von "2009 – Lost Memories" perfekt übermittelt werden, um diesem Film zu einem furiosen Spektakel mit Action und Science-Fiction-Elementen zu machen und der westlichen Welt einen Fingerzeig zu geben, zu welch gelungenen Produktionen die asiatische Filmindustrie im Stande ist.


Infernal Affairs

Kin Ming Lau und Yan Chan Wing  besuchen zur gleichen Zeit die Polizeiakademie. Superintendant Wong  erkennt schnell, wie clever Yan ist und lässt es so aussehen, als ob er die Schule verlässt. In Wahrheit rekrutiert er ihn als Undercover-Agent. Nur Wong weiß davon. Lau (Andy Lau) wird in den nächsten Jahren zum angesehen Polizisten. Niemand ahnt, dass er ein Spitzel für die Triaden ist: Er arbeitet für Boss Sam  - bei dem Yan  seit drei Jahren als Undercover-Agent eingeteilt ist. Beide spielen falsch, keiner weiß vom anderen - und beide werden von ihrem jeweiligen Boss beauftragt, den Spitzel in den eigenen Reihen zu suchen ...

Wer elegante Kameraführung mag wird hier voll auf seine Kosten kommen. Die Optik mit den vorwiegend in Blautönen gehaltenen Bildern zusammen mit den sehr guten Darstellerleistungen sorgen für diese Eleganz und verleihen fast schon so was wie Hollywood-Flair. Die Konfrontation von Andy Lau und Tony Leung hat dabei etwas von der spannenden Zusammenkunft von DeNiro und Pacino in HEAT. Ein toller Score rundet die Sache optimal ab.


Fulltime Killer

Wenn die Killer noch im ärgsten Dauerfeuer nur Angst vor den Blutflecken zeigen, die den makellosen Faltenwurf ihres Designer-anzugs stören, wenn Pistolen wie modische Versatzstücke und Sonnenbrillen wie Mord-werkzeuge wirken, wenn jede Schießerei den Geist einer Ballettaufführung in sich trägt und jedes Lächeln müde an den Tod erinnert, wenn niemand etwas dabei findet, dass sich höfliche junge Männer ihren Lebens-unterhalt mit der Eleganz eines italienischen Super-models und der Effizienz eines französischen Fremdenlegionärs verdienen, wenn die Kugeln dichter fliegen als ein Hornissen-schwarm im Discofieber und wenn das Tempo der Handlung an einen Renn-fahrer erinnert, der verrückt genug ist, um in der Kurve noch mehr aufs Gas zu steigen als auf der Geraden, wenn all das zutrifft und überdies noch chinesisches Schriftzeichen im Vorspann zu sehen sind, dann sprechen wir von einem Actionthriller, der aus Hongkong kommt. Und wenn wir Glück haben, dann hat Johnny To den Film gemacht.


Spirited Away

Eine Zeichentrick-Reise ins Land der Fantasie! Die zehnjährige Chihiro und ihre Eltern verfahren sich auf dem Weg in ihr neues Zuhause in einem kleinen Vorort von Tokio. Plötzlich stehen sie vor einem Gebäude mit einem geheimnisvollen Tunnel. Dahinter liegt eine verlassene Stadt. In einem Restaurant machen Chihiros Eltern sich gierig über das bereitstehende köstliche Essen her - und werden in Schweine verwandelt. Chihiro ist verzweifelt, wie kann sie ihren Eltern helfen? Da taucht ein mysteriöser Junge namens Haku auf, der ihr erklärt, wie sie in der Zauberwelt überleben und ihre Eltern retten kann: Sie muss in den Dienst der bösen Hexe Yubaba treten. So arbeitet sie in deren gigantischem Badehaus für Götter und müde Geister. Doch um ihre Eltern zu befreien, muss Chihiro sich auf eine abenteuerliche Reise begeben, auf der sie ungeahnten Mut und eine bisher nicht gekannte Willenskraft und Ausdauer beweisen muss...


Friend

Südkorea 1976: Vier Buben. Die besten Freunde. Sie verlieren sich für einige Zeit aus den Augen, doch 1981 gehen sie wieder gemeinsam zur Schule. Der Gangstersohn Jeong-suk mausert sich zum Anführer. Dong-su wird seine rechte Hand. Drei Jahre später gehen Sang-taek und Jeong-ko aufs College. Jeong-suk den Drogen verfallen und behandelt seine Frau Jin-sook, Sang-taeks Ex-Freundin, schlecht. Dong-su sagt sich von ihm los und tritt einer anderen Gang bei. 1990 ist Jeong-suk von den Drogen weg. Er und Jeong-suk haben es als Gangster weit gebracht ... und beginnen einen Krieg.


Angel Sanctuary

Der sechzehnjährige Setsuna Mudo leidet unter
der unglücklichen Liebe zu seiner Schwester Sara.
Sein Leben wird in ein vollkommenes Chaos gestürzt, als er erfährt, dass er die Wiedergeburt des weiblichen Engels Alexiel ist, der im großen Krieg zwischen Himmel und Erde fiel. Ihre frühere Geliebte Kurai und ihr Cousin Arakune  verfolgen
ihn aus diesem Grund. Genau so wie Rosiel, Alexiel´s Zwillingsbruder, der durch den "Angel Sanctuary" Plan zu neuem Leben erwacht ist. Nur Setsuna´s bester Freund Kira hält noch zu ihm. Doch auch er birgt ein dunkles Geheimnis....


Twilight Samurai

Iguchi Seibei ist ein in armen Verhältnissen lebender Samurai, der Abschied nehmen will von einem Dasein, in dem der Kampf der Lebensinhalt ist. Der junge Witwer will als Vater endlich Zeit für seine Töchter haben. Er verliebt sich neu und ist überzeugt, dass es im Leben wichtigere Dinge gibt, als das Stärkersein, die Macht und den Kampf. Regisseur Yoji Yamada hat seine Geschichte unterhaltsam und stilbewusst in Szene gesetzt. Das Epochenbild fasziniert in seiner mit Sanftheit gebrochenen Strenge. Darüber hinaus lässt uns "The Twilight Samurai" mit seiner kraftvollen inneren Ruhe auch über die tieferen Werte des Lebens nachdenken.


Ong Bak

Es gibt etwas, das ich niemals sein möchte: Stuntman bei Ong Bak. Was hier an Stunts geboten wird, übertrifft alles, was in den letzten Jahren auf dem Bildschirm zu sehen war. Die Jungs fallen aus 10 Metern Höhe und landen ohne Schnitt und doppelten Boden auf der Erde, springen über und unter fahrende Autos und stecken Hiebe ein, die definitiv nicht nur angedeutet sind. Aber die Krönung dieses Film ist Tony Ja, der Hauptdarsteller. Er stellt mit seinen Stunts selbst Jackie Chan in den Schatten und ist, was seine Technik betrifft, einer der besten Kampfsportler, die im Film zu sehen sind. Vielleicht werden mir nun einige widersprechen, aber schaut euch den Kerl mal genau an. Er nutzt weder Drähte noch andere Hilfsmittel und ist dabei mit seiner Technik, egal ob springend, fallen oder liegend, immer 100% zielgenau. Ich habe noch nie so gute gedreht-gesprungene Doublekicks gesehen. Und obwohl er hauptsächlich Muay Thai zeigt, so greift er trotzdem auch mal zu Stöcken und zeigt einige Sinawalis des Arnis oder Tonfa-Techniken, was die ganze Sache noch actionlastiger macht. Die Fights werden jedem Fan garantiert den Atem rauben und glaubt mir, der Kerl ist (falls er sich nicht irgendwann das Genick bricht) die Hoffnung aller Martial Arts Fans.


Moon Child

Mallepa, eine Stadt in der "Asian Special Economic Zone", im Jahr 2014: Zwei Buben rauben einen Geschäftsmann aus. Er stöbert die Jungen in ihrem Versteck auf und will sie töten. Doch ihr Kumpel Sho hat einen verletzten älteren Jungen mitgebracht. Der entpuppt sich als Vampir und beisst den Mann zu Tode. Der kleine Sho ist fasziniert und schliesst sich dem Retter an. Er heisst Kei. Im Jahr 2015 sind er und Sho  ein eingespieltes Team und gute Freunde. Während Sho altert, bleibt Kei aber stets jugendlich. Dafür kann er nur ausserhalb des Sonnenlichts leben und muss sich von menschenblut ernähren, ein Umstand, der ihm zunehmend auf die Seele schlägt. Während Sho mit der stummen Yi-Che, der Schwester ihres taiwanesischen Kumpels Son, eine Familie gründet und zum Gangsterboss heranwächst, bleibt Kei ein Aussenseiter. 2045 kreuzen sich ihre Wege wieder. Son ist mittlerweile Handlanger eines chinesischen Gangsterbosses ...

Moon Child ein Gangstermovie mit einem Vampir, der dem Film das gewisse Etwas verleiht. Ziemlich stylisch, im Stile von Returner und Matrix, gelegentlich erinnern die Fightouts aber auch sehr intensiv an das Kugelballett aus „Desperado“.
 


Aragami

Ein verwundeter Samurai irrt durch die Wälder und bricht an den Pforten eines Tempels zusammen. Als er wieder erwacht, sind seine Wunden geheilt und der Hausherr bittet ihn zu bleiben. Bei einem großzügigen Mahl erklärt der mysteriöse Gastgeber, dass er kein Mensch sondern "Aragami" sei, der rasende Gott des Krieges. Er fordert seinen erstarrten Gast zu einem ungewöhnlichen Duell heraus: Der Samurai soll Aragami im Kampf töten, um ihn von seinem ewigen und leidvollen Leben zu erlösen. Der Samurai hat keine Wahl, und ein erbitterter Kampf beginnt.

Aragami steht in der Tradition klassischer japanischer Samuraifilme, geht aber stilistisch noch weit darüber hinaus und begeistert neben seiner visuellen Kraft durch pointierte, spannungsgeladene Dialoge, die im unausweichlichen Kampf zweier Schwertkunstmeister kulminieren.


Sky High

Mina und der Polizist Kanzaki wollen heiraten. Doch in der Kirche torkelt Mina plötzlich blutverschmiert auf ihren Fast-Gatten zu und kollabiert. Jemand hat ihr das noch schlagende Herz herausoperiert! Während Kanzaki nach dem Täter sucht, landet Mina vor dem "Tor des Hasses", wo alle Opfer von Mord und Unfällen hinkommen. Die Torwächterin Izuko stellt Mina vor die Wahl: 1) den Tod akzeptieren, ins Paradies gehen und wiedergeboren werden. 2) auf die Erde zurückkehren und für alle Zeiten als Geist spuken. Oder 3) eine Person zum Tode verfluchen und dafür in die Hölle kommen. Mina tendiert zum dritten und will wissen, wer sie ermordet hat. Es war der Genforscher Tatsuya Kudo mit seiner Kampfnixe und Sekretärin Rei. Die beiden sammeln Herzen. Wofür? Und wieso wollten sie das von Mina? Während sie sich Gedanken darüber macht, kommt Kanzaki den Tätern auf die Spur und will Rache. Doch falls er sie tötet, kommt er in die Hölle. Wie kann Mina ihren Geliebten schützen?


Spirit Of Jeet Kun Do

Im Jahr 1978, ist Hyun-su, wie viele andere auch, ein großer Fan des höchst populären Bruce Lee. Als Hyun-su die Schule wechseln muss, weil seine Eltern umziehen, findet er sich sehr bald inmitten der von Gangs und Gewalt beherrschten Jeong-Mun-High wieder. Dort trifft er auf Wu-sik, einen der Anführer der Schule.
Beide verstehen sich ganz gut miteinander, obwohl sie sehr verschieden sind: Wu-sik, der draufgängerische Schlägertyp, Sohn bekannter und reicher Eltern. Hyun-su, der ruhige bemühte Student der versucht Konflikte ohne Gewalt zu lösen. Doch bald merkt Hyun-su, dass er mit dieser Taktik auf der Jeong-Mun-High untergehen wird.  So schließt er sich mit Wu-sik und seinen Gangfreunden zusammen.
Als eines Tage beide mit der attraktiven Studentin Eun-ju (Han Ga-in) Bekanntschaft machen und beide reges Interesse an ihr zeigen, beginnt die Freundschaft langsam zu zerbrechen.
Doch was noch viel schlimmer ist, ist die Tatsache, dass die Gewalt an der Schule sich immer weiter hochschaukelt und alles in einem Chaos aus Gewalt zu explodieren droht.

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