...Martial Arts...

Hier siehst du die seltensten und besten Bilder vom Meister...


Bruce Lee finde ich in erster Linie als Mensch und Kämpfer bemerkenswert und erst dann als Schauspieler.


Hier erfährst du einige Sachen über Jackie und findest coole Pics...


Jackie finde ich stark, aber ehrlich gesagt gefielen mir seine älteren Filme besser...


Hier sind ein paar Infos & Photos von Jet Li

Jet Li macht geile Filme

 

...Kleines Kampfsportlexikon...

Kung Fu

Kung Fu beinhaltet nicht nur Kampfkunst und Körperertüchtigung, sondern auch philosophische und medizinische Aspekte. In China sagt man nicht "Kung Fu" (harte Arbeit), sondern "Wushu" (Kriegskunst). Kung Fu ist mehr als 4000 Jahre alt. Am Anfang war es nur eine einfache, nicht festgelegte Form des Kampfes, die im Laufe der Jahrhunderte immer weiter perfektioniert wurde. Besonders die Mönche des berühmten Shaolin-Klosters haben viele Techniken und Formen entwickelt. Viele Techniken und Stile sind den Bewegungen von Tieren nachempfunden (Kranich, Tiger, Leopard, Adler, Affe, Drache u.a.). Es gibt sehr viele Stilrichtungen im Kung Fu, wie z. B. den Kranich-Stil, den Nord- und Süd-Shaolin-Stil, den Affen-Stil, den Choy-Lay-Fut-Stil, den Tai-Chi-Stil und viele andere. Diese Stile kann man in Vertreter der inneren und äßeren Kampfkünste unterschieden werden. Moderne Kungfu-Stile sind das Wing-Chun und das von Bruce Lee entwickelte und gelehrte Jeed-Kune-Do.

 Karate

Karate entstand Mitte des 18. Jahrhunderts auf der Insel Okinawa aus Kung Fu und einer einheimischen Kampfkunst genannt Tode. In den nächsten Jahrzehnten entwickelten sich zwei Richtungen, Shorin Ryu und Shorei Ryu, die beide mit dem Ziel der Selbstverteidigung geübt wurden. Diese sind Ursprung fast aller heute bekannten Karatestile, die durch Veränderungen oder Weglassen von Stilelementen entstanden. Im Training werden Techniken gegen imaginäre Gegner geübt, die auch in einer festgelegten Bewegungsreihenfolge (Kata) zur Anwendung kommen. Diese Techniken werden auch in vorher abgesprochenen Formen mit Partner gelernt. Ebenso gibt es den Freikampf (Kumite), bei dem die Karatekas das Gelernte im direkten Kampf gegeneinander anwenden können. Dabei kommt es nur zu einem leichten Kontakt, bzw. die Technik wird vor dem Ziel gestoppt. Ein weiteres Kennzeichen des Karate ist der Bruchtest und das Erlernen von Techniken fü die Selbstverteidigung. Die bekanntesten Stilrichtungen sind Shotokan Karate (von Funakoshi Gichin gegründet);, Wado-Ryo (Hironori Ohtsuka) und Goju-ryo (Chojun Miyagi).

Tai Chi

Das Schattenboxen Tai Chi Chuan ist eine sanfte, lockere Bewegungstherapie und eine Hauptrichtung der chinesischen Kampf- und Bewegungskünste Kungfu. Tai Chi bedeutet das höchste Gesetz, Chuan heißt Faust. Die Ursprünge des Tai Chi verlieren sich im Nebel der Mythen und Legenden. Als Begründer des Tai Chi wird der taoistiche Mönch Chang Sang Feng genannt, der im 12. Jahrhundert lebte. In der Literatur wird aber schon viel früher von Kampfkünsten berichtet, die Elemente des Tai Chi Chuan enthielten. Man unterscheidet beim Tai Chi verschiedene Stilarten, wie den Chen-Stil, den Sun-Stil oder den Yang-Stil. Der weltweit verbreiteste und bekannteste Stil ist der Peking-Stil, der in den 50er Jahren aus dem Yang-Stil entwickelt wurde. Es werden 24 Bewegungs-Sequenzen gelehrt, die mit entspannender und ruhiger Musikbegleitung geübt werden können. In China betreiben Millionen Menschen, egal ob alt oder jung, Frauen oder Männer, in Parks und Betrieben, auf Straßen, Plätzen und Bauernhöfen diese Gesundheitsgymnastik. Tai Chi Chuan ist in jedem Alter erlernbar und in kaum einer anderen Sportart sind so viele ältere Menschen aktiv.

Capoera

Capoeira ist eine Mischung aus Kampf, Sport, Akrobatik, Tanz, Spiel und Spaß, die vor ca. 400 Jahren auf den Zuckerrohrplantagen Brasiliens von schwarzen Sklaven als Ausdruck des Widerstandes und zur Verteidigung entwickelt wurde. Die Hauptelemente sind Kampftechniken, Musik und rhythmische Bewegung. Da den Sklaven nach der Arbeit auf den Feldern oft die Hände zusammengekettet wurden, trainierten sie zu Verteidigungszwecken hauptsächlich die Beine. Daher ist im Capoeira auch heute noch die Beintechnik im Vordergrund.

Taekwondo

Taekwondo entstand in seiner modernen Form um 1955 durch Zusammenschluss der größten koreanischen Kampfsportschulen. "Tae" bezeichnet die Fußtechniken, "Kwon" meint die Handtechniken und "Do" bedeutet soviel wie Weg. Taekwondo ist ein umfassendes körperliches und geistiges Training, das auch die Selbstverteidigung "Hosinsul" umfasst, die im Ernstfall besonders wirksam ist. Wie im Karate werden die Techniken gegen einen imaginären Gegner oder nach Absprache mit dem Partner geübt, und es werden auch Bruchtests ausgeführt. Die Haupt-Wettkampfdisziplinen sind Formen (Hyong, Poomse) und der Freikampf, der im Gegensatz zum Karate mit vollem Kontakt und Schutzausrüstung ausgeführt wird. Taekwondo ist heute Unterrichtsfach an koreanischen Schulen. Bei der Olympiade 2000 in Sydney wird Taekwondo "olympisch".


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