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Unser nächstes Ziel war das inmitten einer herrlichen Berglandschaft gelegene Dorf Cibodas. Schon die Anreise über dem Puncak Pass bot eine beeindruckende Sicht auf die umliegenden Berghänge mit ihren Teeplantagen. Aufgrund der hohen Lage herrschen in Cibodas angenehm kühle Temperaturen, so um die 22° Celsius. Das ganze Dorf scheint hauptsächlich vom Gartenbau zu leben, denn wo man auch hinschaut, überall sind Blumen und Gartenpflanzen zu sehen. Wir haben wunderschöne Bonzaibäume für nicht mal 18 DM gesehen. Ich hätte mir gerne einen gekauft, nur leider kann man ja schlecht so einen Baum mehrere Wochen mit sich rumschleppen. Cibodas liegt in der Nähe der beiden Vulkane Gunung Pangrango und Gunung Gede. Den letzteren wollten wir, zumindest teilweise, besteigen. Also sind wir zusammen mit ein paar anderen Travellern aus unserer Herberge früh am morgen aufgebrochen. Nach ein paar Kilometern Marsch auf einem sehr steinigen Weg mitten durch dichten Dschungel, hatten wir unser erstes Ziel - die Wasserfälle - erreicht. Leider konnten wir uns nicht all zu lange aufhalten, denn bis zu den heißen Quellen war es noch ein langer Weg. Ein paar Stunden später hatten wir auch diesen gemeistert und die Quellen lagen dampfend vor uns. Einige von uns nutzten die Chance auf ein Bad im heißem Wasser, denn in den meisten Unterkünften gibt es nur kaltes Wasser. Die Besteigung des Gipfel haben wir dann doch ausgelassen, da es schon ziemlich spät war und wir im Dunkeln auf dem steinigen Pfad lieber nicht laufen wollten. Das hat aber nicht viel genützt, denn ich habe mir trotzdem irgendwie meinen Fuß verstaucht. |