Kuta - Surfers Paradise

Nachdem wir Yogya verlassen hatten, war unser nächstes Ziel die Insel Bali. Die vorherrschende Religion in Bali ist eine spezielle Form des Hinduismus. Dieser prägt stark das Leben auf der Insel. So gibt es auf Bali unzählige Tempel und jedes Haus besitzt einen oder mehrere Schreine. Eine weitere Besonderheit dieser Religion ist das tägliche Darbringen von kleinen Opfern. Diese Opfer bestehen zum Teil aus Reis oder Keksen und sind somit die Hauptnahrungsquelle der vielen Straßenköter.
Bali ist darüber hinaus um einiges reicher als Java, was hauptsächlich daran liegt, daß ein Großteil von Bali touristisch erschlossen ist. Eine der "Segnungen" des Tourismus ist der Ort Kuta.
Über Kuta hatten wir schon im Vorfeld viel gehört. Man sprach von wilden Strandpartys und unzähligen Bars und Clubs. Strandpartys haben wir jedenfalls keine entdecken können, allerdings gibt es hier wirklich viele Bars und Clubs. Kuta ist der größte Touristenort in ganz Bali, wenn nicht sogar in ganz Indonesien. Vor allem Australier trifft man hier an, die tagsüber meistens surfen und sich am Abend die Kante geben. Trotz des großen Angebotes an Bars und Discos ist das Nachtleben in Kuta nicht wirklich spektakulär. Gute Stimmung war eigentlich nur in einem Club und dieser war mit Aussies regelrecht vollgestopft, so daß man sich kaum noch bewegen konnte. Vom Ambiente her hat mir die "Apache Reggae Bar" ganz gut gefallen, wobei die Lifeband die einschlägigen Reggaehits viel zu schnell gespielt hat.
Wir hatten jedenfalls schon nach kurzer Zeit von Kuta genug und haben uns auf dem Weg nach Ubud begeben.