Pangandaran
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Nach dem Ausflug in die Berge hat es uns in das am indischen Ozean gelegene Küstendorf Pangandaran verschlagen. Für die Strecke vom Busterminal zum Dorf hatten wir uns zwei Becaks genommen, wobei man den kurzen Weg auch hätte laufen können. Die beiden Becak-Fahrer fuhren uns durch das halbe Dorf von einem Bungalow zum nächsten nur nicht zu der Unterkunft, welche wir als Ziel angegeben hatten. Dies lag nicht etwa daran, daß sie uns falsch verstanden hätten, sondern die Beiden erhofften sich viel eher eine Provision von den Besitzern der Bungalows. Nachdem wir zum wiederholten Male zum falschem Ort gebracht wurden und Marco langsam böse wurde, entschieden wir uns doch für eine der "empfohlenen" Unterkünfte. Denn der Bungalow, den man uns anbot war absolute Spitze und dazu noch billig. So waren am Ende alle zufrieden, wir hatten eine gute Unterkunft und die Becak-Fahrer bekamen ihre Provision.
In Pangandaran kann man natürlich den ganzen Tag am Strand rumhängen, was aber ziemlich schnell langweilig wird. Daher lohnt es sich auch die Umgebung des Ortes zu erkunden. So z.B. den südlich von Pangandaran auf einer Halbinsel gelegen Nationalpark. Mit etwas Glück kann man hier neben den Java Gibbons auch den seltenen Nashornvogel beobachten. Ebenfalls einen Ausflug wert ist der westlich gelegene Cujang Taneuh. Dieser grüne Canyon ist hervorragend mit einem Boot zu erkunden. Ein weiteres lohnenwertes Ziel ist ein einsames, in einer wunderschönen Lagune gelegenes Fischerdorf. Laut Auskunft eines Einheimischen erreicht man dieses schon nach einigen Minuten, wenn man den Strand in Richtung Westen entlang läuft. Wahrscheinlich ist dieser Javaner, der übrigens mit einer Deutschen verheiratet ist, die Strecke noch nie zu Fuß gelaufen, denn ich habe über eine Stunde gebraucht um die Lagune zu erreichen. Marco war da etwas schlauer, er ist die ganze Zeit mit einem Moped durch die Kante gedüst.