Ubud - Kultur und Handwerk
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| Während man Yogya das kulturelle Herz Javas nennt, kann man Ubud als das kulturelle Zentrum Balis bezeichnen. Hier haben sich viele Künstler niedergelassen und das Handwerk blüht. Vor allem die Holzschnitzerei, die Malerei und die Bildhauerkunst sind stark vertreten. Ubud ist darüber hinaus ein guter Ausgangspunkt für Tagesausflüge ins Innere Balis, so z.B. zum Gunung Batur oder einer der zahllosen Tempelanlagen. Bequem zu Fuß zu erreichen ist der Affenwald im Süden Ubuds. Wie der Name schon sagt gibt es hier viele Affen, die man auch füttern kann. Man sollte sich jedoch an Bananen halten und keine Erdnüsse verfüttern. Eine weitere Attraktion des Waldes ist der Pura Dalem Agung, der Tempel des Todes. Vielleicht mal abgesehen von ein paar Statuen von Menschenfressern, ist jedoch das einzig Furcht einflößende an diesem Tempel sein Name. Einen Tagesausflug wert ist auch das Tal des Gunung Kawi bei Tampaksiring. In diesem üppig grünen Tal gibt es einige uralte in dem Felsen gehauene Schreine und einen Tempel. Wie bei allen balinesischen Tempeln und Heiligtümern muß man auch hier einen Sarong (Wickelrock) tragen. Diesen kann man sich jedoch in den meisten Fällen ausleihen. Der Kauf eines Sarong ist aber dennoch eine sinnvolle Investition. Es sei denn man will mit einen dieser häßlichen ausleihbaren Sarongs rumlaufen und damit ausdrücken "Ich bin zu geizig mir einen ordentlichen Sarong zu kaufen." Zumindest die oft in Scharen auftretenden Japaner scheinen damit kein Problem zu haben. Bali wird oft als Insel der tausend Tempel bezeichnet, was meines Erachtens auch vollkommen zutrifft. Jedenfalls hatten wir von Tempeln und anderen Sehenswürdigkeiten erst einmal genug. Aus diesem Grund war unser nächstes Ziel Lovina Beach. |