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Untersuchungen haben ergeben, dass der Name aus der deutschen Sprache abgeleitet ist und von der Koseform, eines mit " Ber" anlautenden alten
germanischen Vornamens abstammt, und zwar im Suedwesten von Berechthold oder Berthold, im uebrigen deutschen Raum von Bernhard. Dieser Name bedeutete soviel wie "baerenstark" und war im Mittelalter
lange Zeit der beliebteste Taufname. Die weite Verbreitung dieses Namens brachte es zwangslaeufig mit sich, dass sich zahlreiche regionale Sprech- und Schreibvarianten sowie Kurzformen entwickelten. Eine davon
war die Form Betz. Zunaechst wurde diese Kurzform noch ausschliesslich als Personenname (1) verwendet, allmaehlich entwickelte sie sich aber im Zuge der patronymischen Familiennamensbildung zu einem Nachnamen (2).
(1) In einer Chronik der Stadt Hoechstaedt um 1400 ist der Name Betz noch als Personenname erwaehnt: Erhart von Erslingen, Heinrich von Lauterbach und Betz Klosner schlichten einen Streit zwischen Hoechstaedt und
Blindheim wegen der sogenannten Blindheimer Viehweide.
(2) Eine sehr fruehe Erwaehnung vom Namen Betz als Nachname ist aus Ueberlingen erhalten: Hans Betz 1429 bis 1453 als Buergermeister zu Ueberlingen genannt,
1444 Saeckelmeister, 1445 oberster Zunftmeister, hat Manneslehen der Grafschaft Heiligenberg
Wie aus der Entwicklungsgeschichte ersichtlich ist, kann nicht mit Bestimmtheit angenommen werden, dass alle mit dem Familiennamen Betz gleichen Ursprungs
sind. Es ist auch keinesfalls ueberraschend, dass von dem Familiennamen Betz unterschiedliche Schreibweisen existieren. Einige davon sind: Bez, Beez, Betts, Berz, Bates aber auch Pez, Petz etc.
Die aehnlich klingenden Flur- und Ortsbezeichnungen wie Betzweiler, Betzingen, Betzdorf, Betzendorf, Betzgau etc. stammen von einem Alemannenfuehrer Bezzo
(970-1012) und haben mit dem Familiennamen Betz ( Bez) wohl nichts zu tun.
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