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Die grossen Auswanderungswellen im 18. und 19. Jahrhundert, nach fernen Laendern wie Amerika, Australien, Palaestina aber auch nach Russland, England und dem
Balkan etc. brachten zusaetzliche Schreibweisen mit sich. Die Familiennamen wurden meistens dem vorherrschenden Sprachsystem angepasst. So haben sich zum Beispiel in englischen Sprachgebieten aus Betz und Bez ueber
die Zeit Namen wie Bats, Bates, Batts, Betts und Bettes entwickelt. Es ist durchaus nicht auszuschliessen, dass der eine oder andere Namenstraeger einer solchen Variante zu unserer entfernten Verwandtschaft gehoert.
Im deutschen Sprachgebiet ist in Mittel - und Norddeutschland eigentlich nur die Schreibweise Betz gelaeufig. Im Raum Bayern sind die Schreibweisen Benz,
Betz, Pez und Petz nachgewiesen und im Raum Baden, Wuerttemberg und der Schweiz mehrheitlich Bez, Berz und Betz.
Seit der Fuehrung der standesamtlichen Unterlagen (im Linksrheinischen Gebiet schon seit Ende des 18. Jahrhunderts, im uebrigen Deutschland seit 1876) sind
solche Aenderungen der Schreibweise zwar selten geworden, kommen aber in einer Reihe von Faellen immer wieder einmal vor. So wurde in meiner Stammlinie der Familienname zwischen 1600 bis 1840 mehrheitlich Bez
geschrieben. Durch eine Schreibreform oder was auch immer, wird der Name nach 1840 fast ausschliesslich Betz geschrieben. Die Schreibform Bez hat sich aber vor allem im Raum suedlich Stuttgart sehr stark gehalten.
Das beigefuegte Beispiel aus dem Ev. Kirchenregister zu Maegerkingen zeigt auch eine gewisse Verunsicherung vom Schreiber.
Ev. Kirchenregister Band II / Blatt 132
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