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Einiges ueber Rohoel
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17.08.2005 Jüngste Meldungen: Die Rohölnotierungen vollzogen in dieser Woche einen mächtigen Preissprung nach oben. Zwar meldeten DOE und API am Mittwoch Abend unerwartet gute Bestandszuwächse, aber der Ölmarkt ignoriert offenbar diese Fakten völlig. Die längerfristig hohe Weltölnachfrage und die Eigendynamik des Up-Trends treiben die Ölpreise auf täglich neue Allzeit-Hochmarken. US-Ölmarkt: Die jüngsten wöchentlichen US-Ölbestandszahlen . Rohöl 320,8 ( +2,8 ) 10 % über Vorjahr . Heizöl 129,9 ( +2,6 ) 5 % über Vorjahr . Benzin 203,1 ( -2,1 ) 4 % unter Vorjahr . In Summe: +3,3 [ Stand 10.08.2005, Angaben in mio. barrel ] US-Raffinerien fortgesetzt mit technischen Problemen. Die Gasolinbestände sind niedrig aber offenbar ausreichend für die Sommer-Fahrsaison. OPEC und andere: Die extreme Ölnachfrage aus China hat sich sichtlich beruhigt. Die Juli-Werte lagen sogar knapp unter denen von Juli 2004. Entsprechend hat die OPEC ihre Ölnachfrageschätzung für das zweite Halbjahr etwas nach unten korrigiert. Die OPEC hat im Juli ihre Exporte um 300.000 barrel/d steigern können. Das EIA revidiert seine Ölverbrauchsprognose etwas nach unten. US-Dollar u. Basketpreis: OPEC-Basketpreis aus 11 Sorten auf 57,30 Dollar pro Barrel. US-Dollar (Ölwährung) bei 0,803 € / US-$. Marktexperten erwarten insbesondere auch für den Herbst hohe Ölpreise. |
| 24.07.2005 Rohoelpreis schon 2006 bei 90 Dollar Die steigende Nachfrage kommt aus China,Indien und den USA. Edward Morse, einer der wichtigsten amerikanischen Berater in Sachen Energie gibt bekannt, dass die Multinationalen erst seit kurzem in neue Oelquellen und Raffinerien investiert, die Ergebnisse wrid man erst in 4-5 Jahren sehen bis dahin soll sich der Rohoelpreis um 10-15 US-Dollar pro Jahr erhoehen. Fred Bergsten, Direktor des washingtoner Indtitute for Internationale Economics, sieht den Rohoelpreis mittelfristig bei 80-90 US Dollar pro Baril. Jonathan Stern, Ekonomist des Imperial College of London sieht den Rohoelpreis schon 2006 bei 90 US Dollar pro Baril. Rohoelpreis, positive Ueberraschung Hatte man damit gerechnet, dass der Abbau der US Rohoel-Lagerbestaende durch den Hurrikan "Dennis" und den Hurrikan "Emily" stark steigen wuerde so hat sich das Ganze doch auf einen wöchentlichen Rückgang um 900.000 Barrel begrenzt. Auch der Yuan-Aufwertung wodurch die Chinesen jetzt billiger ans Rohoel kommen wird kaum Beachtung geschenkt. An der New York Mercantile Exchange blieben die Rohölnotierungen gestern weiter unter Druck, Der September-Kontrakt gab 89 Cents auf 57,13 Dollar pro Barrel ab und wies damit den niedrigsten Schlusskurs seit rund einem Monat auf. Der Ölfeldservice-Dienstleister Halliburton erzielte im zweiten Quartal einen Nettogewinn von $392 Mio bwz 76 Cents je Aktie. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres fiel ein Verlust von $667 Mio bzw $1,52 je Aktie an. Die Erlöse stiegen von $4,96 Mrd auf $5,16 Mrd. Halliburton verteuerten sich nachbörslich um 2,16% auf 49,76 USD Sonderbehandlung für Halliburton Henry A. Waxman, Demokrat im Repräsentantenhaus, beauftragt eine Untersuchungsbehörde des Kongresses, herauszufinden, wie die Regierung Bush Aufträge für den Wiederaufbau des Irak verteilt. Der Vizepräsident Dick Cheney war von 1995 bis 2000 Chef das Konzerns. Am Freitag hatte die "New York Times" ein Schreiben des Ingenieur-Corps der US-Armee über den Auftrag des Pentagons an die Halliburton-Tochter Kellog Brown & Root zur Bekämpfung der Ölfeldbrände im Irak veröffentlicht . Der Auftrag soll über einen Zeitraum von zwei Jahren bis zu sieben Mrd. Dollar (6,48 Mrd. Euro) bringen. Der Vertrag ermögliche Kellog Brown & Root bis zu sieben Prozent Gewinn - 490 Mill. Dollar. Generalleutnant Robert B. Flowers:" Da die Aufträge Geheiminformationen enthalten, kann keine öffentliche Vergabe durchgeführen werden." |