Klerus-Geistlichkeit




17.08.2005.
Die Zeitschrift "Monastische Informationen" (MI) wird seit 1975 von der Vereinigung benediktinischer Frauenklöster im deutschen Sprachraum (VBD) und der Salzburger Äbtekonferenz (SÄK) herausgegeben.
Inhaltlich liegt ihr Schwerpunkt auf der Information über Ereignisse und Entwicklungen in den benediktinischen Gemeinschaften des deutschen Sprachraums, aber auch darüber hinaus. Sie bietet ein Forum für Meinungsäußerung und Disskussion zu Themen klösterlichen Lebens der Klöster untereinander.

„Was immer also unsere menschliche Aufgabe ist, ob wir Künstler, Arbeiter oder Gelehrter sind, als Christen können wir uns auf den Gegenstand unserer Arbeit stürzen wie auf ein offenes Tor zur höchsten Erfüllung unseres Seins.
Wirklich, wir brauchen nicht zu schwärmen und weder in Gedanken noch in Worten zu übertreiben - wir müssen die grundlegendsten Wahrheiten unseres Glaubens und der Erfahrung miteinander vergleichen, dann werden wir zur Feststellung gedrängt: Gott ist in der Ganzheit unseres Handelns unbegrenzt ertastbar.
Dieses Wunder der Vergöttlichung kann man nur mit der Behutsamkeit vergleichen, mit der sich eine Metamorphose vollzieht. ... Die Wahrnehmung der Allgegenwart Gottes ist wesentlich ein Schauen, ein Kosten, das heißt eine Art intuitiver Erkenntnis gewisser höherer Eigenschaften der Dinge.
Wir können sie also weder durch irgendeine Beweisführung noch durch irgendeinen menschlichen Kunstgriff unmittelbar gewinnen.
Diese Wahrnehmung stellt ohne Zweifel die höchste erfahrungsgemäße Vollendung des Lebens dar und ist, wie dieses, ein Geschenk.“ (Der Göttliche Bereich, Olten und Freiburg 1962, S. 48; 156).

Das ideale Kloster für den interreligiösen Dialog: Stille, Liturgie, stabilitas
Wenn jemand ein Kloster aufsucht, möchte er einen Ort finden, der anders ist.
Es sollte ein Ort von besonderer Nüchternheit und Strenge sein. Die Atmosphäre sollte einladend und herzlich sein, aber gleichzeitig soll es zum Wesentlichen führen.
All dies gilt besonders für den wahren interreligiösen Dialog, wo man sich öffnet für etwas, was jenseits von einem liegt.
Die Stille ist keine absolute oder bedrohliche, denn sie findet ihren Ausdruck in der Feier der Liturgie, in Gesängen und Riten. Vorausgesetzt sie wird in angemessener Weise vollzogen, kann sich eine solche Liturgie selbst jenen, denen die Worte unverständlich sind, mitteilen.
Die stabilitas, die ich hier meine, ist die einer konkreten klösterlichen Gemeinschaft, die sich im Dialog mit Menschen anderer Religionen befindet.
Anders gesagt, es sollte klar sein, daß der interreligiöse Dialog nicht einfach nur das Hobby einer Person ist, sondern eher etwas, was von der ganzen Gemeinschaft getragen wird und so stabilitas und Kontinuität verleiht.

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Am 08.Jun 2005 erschien die erste Briefmarke des neuen Papstes Benedikt XVI in Rom.

15.05.2005 Vatikan gibt Briefmarken mit Benedikt XVI. heraus
Der Vatikan gibt die ersten Briefmarken mit dem Bild des neuen Papstes Benedikt XVI. heraus.
Die ersten drei Marken werden am 24. Mai erscheinen, teilte der Vatikan mit.
Sie werden lateinisch beschriftet sein.

-Dabei zeigt die Marke zu 0,45 Euro den Papst in dem roten Mantel, den er bei seiner Wahl am 19. April trug.
Die Marke trägt die Aufschrift "Habemus papam" ("Wir haben einen Papst").
-"Tu es Petrus" ("Du bist Petrus") steht auf der 0,62 Euro-Marke, die den Pontifex maximus in weißer Soutane zeigt.
-Die mit 0,80 Euro teuerste Marke zeigt den Papst mit Bischofsinsignien und Mitra und trägt die Aufschrift "Episcopus Romae" ("Bischof von Rom").


15.05.2005 Papst feiert seine erste Pfingstmesse Papst Benedikt XVI. hat seine erste Pfingstmesse zelebriert.
In seiner Predigt im Petersdom ging der Pontifex vor allem auf das Verständnis von Freiheit ein:
Die menschliche Freiheit sei immer eine geteilte Freiheit, eine Gesamtheit von Freiheiten.
Zudem unterstrich Benedikt die Rolle der Kirche, die «die Grenzen zwischen den Völkern öffnen und die Barrieren zwischen den Klassen und Rassen niederreißen» müsse.
Nach der Messe wünschte der Papst den Gläubigen auf dem Petersplatz ein frohes Pfingstfest.


11.05.2005
US-Kasino ersteigert Papst-Auto

Diese Ebay-Auktion wird wohl in die Geschichte des Unternehmens eingehen:
Mehr als 8,8 Millionen Besucher weist der auf der Artikelbeschreibung zum ehemaligen PKW von Josef Ratzinger untergebrachte Zähler aus.
Jetzt hat das Auto einen neuen Besitzer. Und der war nicht geizig.
Die News kommen von PC-Welt (http://www.pcwelt.de).
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27.04.2005 Arinze ersetzt Ratzinger
Der nigerianische Kardinal Francis Arinze ersetzt Mons. Ratzinger im Amt in Velletri-Segni; welches Mons. Ratzinger gelassen hat als er zum Papst gewaehlt wurde.



24.04.2005 11:37 Papst Benedikt XVI
Auf dem Petersplatz in Rom hat am Sonntag um 10.00 Uhr die feierliche Messe begonnen, bei der Papst Benedikt XVI.
Offiziell in sein Amt eingeführt wird.
Benedikt XVI. hat den Fischerring und das aus Lamm- und Schafwolle gewobene Pallium erhalten.
Damit hat das Pontifikat von Beendikt XVI. begonnen.
Benedikt XVI. erhielt Papst-Insignien
Der Stoffschal, der vorher in der Pallien-Nische am Petrusgrab ruhte, ist ein besonderes Zeichen seiner Amtsvollmacht und mit fünf Kreuzen für die fünf Wundmale Jesu versehen.
Ring und Pallium wurden dem Papst vom chilenischen Kardinal Jorge Medina Estevez, der am Dienstag der Welt die Wahl Joseph Ratzingers zum neuen Papst verkündet hatte, und vom vatikanischen Staatssekretär, Angelo Sodano, überreicht.
Vor Beginn der Messe betete der Papst gemeinsam mit mehreren Kardinälen am Grab des Apostels Petrus.
Im Rahmen des Gottesdienstes hat Joseph Ratzinger die päpstlichen Insignien, den Fischerring und das Pallium, erhalten.
Joseph Ratzinger hat ausserdem die Menschheit zum Glauben aufgerufen.
Wer glaubt, der sei nie alleine - im Leben nicht und auch im Sterben nicht, sagte der Papst.
Zugleich erinnerte er unter Beifall der Gläubigen an seinen verstorbenen Vorgänger Johannes Paul II.
An der Messe nahmen viele Staats- und Regierungschefs teil, darunter auch Bundesrat Pascal Couchepin.
Die Messe wurde weltweit von 40 Fernsehsendern live übertragen.
Rund 300 000 Menschen waren laut Schätzungen auf dem Petersplatz in Rom und in den umliegenden Strassen versammelt.
Unter den Gläubigen sind viele Pilger und Touristen aus Deutschland, die schwarz-rot-goldene Fähnchen schwenkten.

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Joseph Ratzinger Benedikt XVI


Papst Benedikt XVI
Nach 1055 Jahren der erste deutsche Papst.
Der deutsche Kardinal Joseph Ratzinger wurde am 19.04.2005 zum Papst gewaehlt.
Der von Johannes Paul II eingeschlagene Weg scheint mit Joseph Ratzinger gesichert zu sein.
Papst Benedikt XVI erinnert bei seiner ersten Ansprache an Johannes Paul II.
Er gibt sich genauso schlicht wie sein Vorgaenger.
Aber Joseph Ratzinger ist noch konservativer als sein Vorgaenger und wer hoffte, dass die kath. Kirche sich oeffnet, koennte enttaeuscht werden.
In Italien ist man geteilter Meinung ueber den neuen Papst.
Die Entaeuschung das kein Italiener Papst geworden ist, ist sehr gross.
Josep Ratzinger wird als zu kuehl und mehr in Uniform hingestellt.
Auf einigen Fernsehkanaelen und auch in den Zeitungen heisst es "Ratzinger der Deutsche".
Auch stoert man sich daran das der neue Papst die Gebete in latein liest.
Er oeffnet die Portale der Kirchen den Wiederverheirateten und Geschiedenen.

Rom bereitet sich auf den Ansturm der Glaeubigen fuer kommenden Sonntag vor.

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