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23.05.2005
Weight Watchers und Slim-Fast sind die derzeitigen Top-Diäten.Enthuellung der angeblich schnellsten Abnehmstrategien Denn durch regelmäßige Treffen und nahrhafte Shakes purzeln längerfristig mehr Kilos als durch das derzeit populäre Kohlehydratezählen. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie des Consumer Reports Magazines http://www.consumerreports.org/. Die vollständigen Ergebnisse der Studie werden in der Juni-Ausgabe des Magazins publiziert. Das Ranking analysierte verschiedene Diäten nach den Kriterien: verlorene Pfunde, Ernährung, Nachvollziehbarkeit der Diät und Ausfallsraten nach sechs Monaten beziehungsweise nach einem Jahr. Dabei schnitt das Weight-Watcher-Programm am besten ab, das durch seine wöchentlichen Treffen die Abnehmphilosophie - weniger Essen, mehr Sport - nachhaltig stärkte und die Probanden motivierte. Nach Ablauf eines Jahres befolgte die Mehrheit der Abnehmwilligen immer noch den Plan. Platz zwei ging an das Slim-Fast-Programm, durch das die Probanden am schnellsten ihr überschüssiges Gewicht verloren. Dabei werden bis zu zwei Mahlzeiten täglich durch Shakes oder Riegel ersetzt. Die Atkins-Diät - die führende Low-Carb-Diät - bekam ein gutes Ranking für den rasanten Gewichtsverlust innerhalb kurzer Zeit, landete jedoch schlussendlich aufgrund der schlechten Ernährungskomponenten und der mangelnden Durchhaltefähigkeit der Probanden ganz unten auf der Liste. Kritisiert wurden vor allem der hohe Fettgehalt und die geringe Integration von frischem Obst, Gemüse und Balaststoffen in den Ernährungsplan. Platz drei nimmt die hoch-proteinhaltige "Zonen-Diät" von Barry Sears ein. Obschon die Teilnehmer dieser Diät mit der Zeit dem Ernährungsplan untreu wurden, bekam die Diät dennoch viele Punkte - verglichen mit der Atkins Diät - aufgrund des geringeren Fettgehalts. Das viertbeste Abnehmprogramm ist die vegetarische, ballaststoffreiche und ultra-low-fat Diät nach Dean Ornish, die zwar die größte Drop-out-Rate hatte, jedoch längerfristig eine konstante Gewichtsreduzierung herbeiführte und vor allem aufgrund der positiven Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem punktete. "Alle Diäten waren so konstruiert, dass sie durch ihre geringe Kalorienzahl zu Ergebnissen führten. Der Trick beim erfolgreichen Abnehmen ist jedoch der, auch den Plan beizubehalten", erklärte Consumer-Report-Chefredakteurin Nancy Metcalf. |
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Wie siehts bei Dir aus betroffen von Muskelsucht und Hungerwahn?
Der moderne Mann muss heut zu Tage einiges bieten denn der gemuetliche Fernsehsessel und Bierbauch sind out und der schmächtige Softie ist schon lange nicht mehr in. Immer mehr Maenner lassen sich von diesen Trend befluegeln. Man muss angesehen sein im Arbeitsteam und bei den Frauen und nicht zuletzt beim Sex und dies bleibt nicht ohne gesundheitliche Schaeden. Während sich die einen Muskelberge antrainieren, hungern die anderen ihr Gewicht krankhaft herunter. "Im Gegensatz zur Magersucht ist die so genannte Muskeldysmorphie ein neues Phänomen" Sie unterscheiden sich nur aeusserlich aber beides sei eine Zwangskrankheit. z.B. Bodybuilder mit Muskeldysmorphie sie halten sich für klein und schmächtig, obwohl sie sich schon übermäßige Muskelpakete antrainiert haben.Sie stehen unter einen unglaublichen Leidensdruck Sie kapselt sich völlig ab", nehmen keine Einladungen mehr an, weil sie glauben, sie müssten noch mehr trainieren. |
| "Die Männer haben sich da etwas von den Frauen abgeschaut" Etwa zehn Prozent der Menschen mit Ess-Störungen seien männlich. Es sei das perfektionistische, krankhafte Streben nach der Idealfigur. Magersüchtige fühlen sich meist zu dick, auch wenn sie noch so dürr sind. Der Verlauf und der Umgang mit Magersucht (Anorexie) und Ess- und Brechsucht (Bulimie) sei bei Männern und Frauen gleich. "Männer kommen meist noch später als Frauen zur Therapie". Zumal Magersucht als typisches Frauenleiden gelte, so der Psychotherapeut. Die Ursachen für die zunehmenden Ess-Störungen bei Männern scheinen vielfältig. Man hungert diszipliniert, trainiert diszipliniert, und selbst Sex misst man an der Dauer und Häufigkeit". Der Körper werde somit zu einem sichtbaren Leistungsprodukt. Hinzu kommt, dass Frauen heute unabhängiger und anspruchsvoller scheinen. Die Männer bekämen auch mal kritische Rückmeldungen. "Viele Männer hatten bei einer Befragung im Institut Stuttgart sogar Angst sich in Badehose zu zeigen". "Medien und Werbung haben ihren Teil zu diesem neuen männlichen Idealbild beigetragen." Solche Idealbilder hat es immer gegeben. Neu ist aber, dass sie für Männer so bedeutsam geworden sind. "Vor allem bei der Muskeldysmorphie treten andere psychische Störungen wie Depressionen oder Panik-Attacken auf" Die Muskel-Sucht könne auch ein Ventil für tiefer liegende Störungen sein. Gäbe es keine Fitness-Studios mehr, könnten diese Menschen auch internetsüchtig oder kleptomanisch werden. Artikel von Oliver Lanner, freier Journalist in München |
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