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Berlusconi und die Mafia
13.02.2005
Man kann nicht behaupten, dass Berlusconi ein Mafiosi waere.

Jedoch wurde Marcello Del Utri vorgeworfen er haette Berlusconi mit einem Mafia-Boss bekannt gemacht.
Silvio Berlusconi hat den Mafiaboss anscheinend nicht nur als Stallmeister eingestellt sondern
auch im "Dienst" behalten nach einem Haftaufenthalt.
Dell Utri wurde vom Grericht wegen Mafiazugehoerigkeit verurteilt.
Der italienische Premier laesst aber seinen Senator und Freund nicht im Stich, es wird schon an Gesetzesaenderungen gedacht um die "externe Mitwirkung in einer Mafiavereinigung" abzuschaffen.

Berlusconi hat gerne erst seine Zuverlaessigkeit gegenueber den Freunden bewiesen und das Gesetz durchgedrueckt welches die Verjaehrungszeiten halbiert und somit seinem Freund und Anwalt aus der Schlinge hilft.
Cesare Previti war verurteilt worden weil er fuer Berlusconis Geschaefts-Interessen Richter bestochen haben soll.
Berlusconi hat die Mafia gut bedient mit der Legalisierung der Wiedereinfuhr von "Schwarzgeldern", der Erschwerung von Auslandsermittlungen und Amtshilfeverfahren.

Mafia-Prozesse sind sehr langwidrig, es kommt oft zu jahrelangen Ueberwachungen und Ermittlungen, es gibt unheimlich viele Akten und Gutachter, drei Instanzen und viele devere Anwaelte.
Schon vor dem Gesetz zur Rettung wurden viele Mafiosi und Politiker freigesprochen da diese Taten verjaehrt waren.
Berlusconi ist "una persona per bene" also ein "anstaendiger Mensch". "Jeder hat solange fuer unschuldig zu gelten bis er Rechtskraeftig verurteilt ist".

Silvio Berlusconi macht sich die Gesetze passend und wird also nicht verurteilt.
Da das Gesetz fuer Alle gleich und noch gleicher ist, bleibt Silvio Berlusconi "una persona per bene!
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