Geschaefte der Camorra



18/06/2005
Werte fuer 40 Millionen Euro beschlagnahmt.


Salvatore Barbieri (50) wird zu den Spitzen-Mitgliedern der napolitanischen Camorra gezaehlt und soll den Markt der gefaelschten Marken fuer die Alleanz von Secondigliano in Spanien, Portugal und Suedamerika verwaltet haben.
Am 13.06.2005 wurden ihm von der Antimafia im Wert von 40 Millionen Euro beschlagnahmt.
Laut den Ermittlern soll Barbieri direkt mit Pietro Licciardi gearbeitet haben und einer der hoechsten Vertretter der Alleanz von Secondigliano sein.
Unter den beschlagnahmten Werten befinden sich; 1 Laden, 14 Wohnungen und Gesellschaftsanteile.
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21.04.2005, Die Frauen der Bosse.

Die Bosse von Castellammare (Neapel) Catello und Gioacchino Fontanella sassen im Hochsicherheits-Gefaengnis. Ihre Ehefrauen fuehrten jedoch die Geschaefte, Schutzgeld und Drogen, nicht nur gekonnt weiter, sondern erweiterten Ihren Einflussbereich bis nach Salerno. Die Ermittlungen der Staatsanwaelte der Antimafia, Simona Di Monte und Vincenzo Ferrigno wurden jetzt von Gioacchino Fontanella, der sich entschlossen hat mit der Justiz zu arbeiten, bestaetigt. Ausser den Bossen sitzen jetzt auch deren Frauen in Haft.

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03.03.2005
Der Clan Cammarota.

Salerno ist eine Provinzhauptstadt mit ca. 140 000 Einwohner, ca. 60 km der Kueste entlang, suedlich von Neapel.
Ivan Cammarota wohnt da wo der Stadteil Pastena aufhoert und Mercatello anfaengt, dort ist er auch aufgewachsen.

Die traditionel staerksten Clans in Salerno sind die der Grimaldi und der Panella-D'Agostino. Die beiden Clans sollen verfeindet sein.

Angelo Pagliarulo, ein vermeindlicher Freund der Grimaldi soll lt. Staatsanwaltschaft am Mord Esposito beteiligt gewesen sein.
Francesco Salvini, ein Freund der Panella soll im Auftrag des Bruders von Esposito den Boss Lucio Grimaldi erschossen haben.
Lucio Grimaldi junior,der Neffe des gleichnamigen von Salvini erschossenen Boss soll mit dem Killer seines Onkels und Pagliarulo sowie mit weiteren Mitgliedern der beiden traditionel verfeindeten Clan im Clan Cammarota zusammen gearbeitet haben.

Die beiten Fluechtigen sollen den napolitanischen Clans angehoeren.
Obwohl schon seit Tagen bekannt war, dass der vermeintliche Clan verhaftet werden sollte, was daran gescheitert war, dass man es nicht geschaft hatte die noetigen Unterlagen (ca. 50 000 Blatt) zu kopieren um jedem; zu verhaftenden seinem Haftbefehl aushaendigen, haben die vermeintlichen Camorristen zuhause gewartet bis die Antimafia sie abholt.

Der mittlerweilen 30 Jaehrige soll es lt. Staatsanwalt geschaft haben zwischen den beiden traditionellen Clans sich seinen autonomen Raum zu schaffen und den Handel mit Kokain, Hashisch und Anabolika zu monopolisieren ohne die Clans Grimaldi und Panella-D'Agostino gegen sich aufzubringen.
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Alarm in Kampagnien.

Januar, erneut: In der Sueditalienischen Region Kampagnien ist seit dem 25.12.04 Katastrophen-Alarm.
Schon 1998 war der Fluss Sarno ueber die Ufer getretten und hatte Erdrutsche verursacht.
Damals hat die Katastrophe 160 Menschenleben gekostet.
In der Gemeinde Bracigliano wurden gestern 2500 Menschen evakuiert, weitere 4500 Menschen rechnen damit in den naechsten Stunden evakuiert zu werden.
Wie 1998 sind auch jetzt die Gemeinden Sarno, Bracigliano, Siano und Quindici betroffen.
Antonio Milone, President von "Rinascere" (Verband der Opfer von 1998) klagt an,
dass seit 1998 nichts gemacht worden waere um eine Wiederholung der Katastrophe zu verhindern.
Was Milone nicht erwaehnt ist die Tatsache, dass die betroffene Gegend sehr unter dem starken Einfluss der Camorra (kampanische Mafia) und deren politischen Freunden leidet.
Der Einfluss der Camorra wurde nicht nur bei den Ausschreibungen fuer die Wiederaufbauarbeiten sichtbar, so wurden zum Beispiel Strukturen die das Wasser des ueberlaufenden Fluss Sarno auffangen sollten zur gewerblichen Fischzucht umfunktioniert.

Die Erdrutsche sind auf einen kriminellen Kahlschlag in Kampagnien zurueckzufuehren.


Silvester 2004 -2005 ,
schon gegen 10Uhr vormittags begann hier die Knallerei. Ueberall in der Stadt stehen illegale Staende die Feuerwerkskoerper verkaufen.
Stadtpolizei, Polizei, Carabinieri und Finanz druecken beide Augen zu.
In Neapel wurden 19 Tonnen illegaler Feuerwerkskoerper beschlagnahmt ,in Neapel und weit in den Campanien scheint heute niemand die Geschaefte der Camorra stoeren zu wollen.
Der 31.12 ist aber nicht nur der Tag an dem die Camorra Geschafte macht ,in der Silvesternacht werden gerne "offene Rechnungen" beglichen.



























































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