Geschaefte der Mafia
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11.05.2005
Richter und Polizisten verhaftet

Hunderte von Millionen sprangen von einem Punkt der Erde zum Anderen, realisierten Hafenanlagen und Flughaefen, Sie waren im Bauwesen und finanzierten im grossen Stil den Waffenhandel.
Die Operative Finanzzentrale befand sich in Messina (Sizilien), von Messina aus starten die Input fuer die grossen Investionen in halb Europa und den Karaiben.
In Messina wurden die Hauptdarsteller dieser Geschichte verhaftet:Unternehmer,Richter,Polizisten,Bankdirektoren und Mafiabosse. 16 Personen wurden verhaftet.

Der Regieseur dieser Gruppe, Unternehmer Savatore Siracusano welcher Geschaeftsbeziehungen zu Youssef Nada gehabt haben soll. Laut dem CIA seht Nada im Verdacht; Bin Laden finanziert zu haben. Verhaftet wurden auch Siracusano's Freund, der Richter Giuseppe Savoca.
President der zivil Sektion des Gerichts von Messina, der Stellvertrettende Polizeichef Alfio Lombardo aus Messina, der Ex-President des Fussballclubs von Messina und Vater des derzeitigen Presidenten des Industrieverbands von Messina, der Direktor der Niederlassung der Bank "Crediti Italiano" Savatore Ramella auch Festnahme fuer Mafiosiboss Michelangelo Alfano.
Teil der Organisation soll auch der Untersekretaer im Schatzamt der Partei Udeur, Santino Pagano der Unternehmer Rosario Spadaro welcher unter Mafia-Verdacht steht und grosse Werke und grosse Geschaefte in San Martin (Hollaendische Antillen) realisiert haben. Es betrifft auch den Richter der Antimafia Drektion von Messina Vicenzo Barbaro, er bekam die Aufforderung zur Stellungsnahme Betreff: des Maxi-Prozesses von Messina die wo er die Anklage vertretten hat.
Wie der Stellvertrettende Chef der Antimafia von Messina, Aldo Fusco, erklaerte: Die Gruppe hatte einen Maulwurf unter den ermittlern welcher entweder in der Ermittlunsstelle in Messina oder Reggio Calabria sass und die Gruppe in Echtzeit ueber den Stand der Ermittlungen in informierte.

In der Wohnung des "Gehirns" der Gruppe, Siracusano dem Bindeglied zwischen der Mafia von Palermo und der von Catania, haben die Ermittler einen gepanzerten Schrank entdeckt welcher alle Ermittlungunterlagen enthielt, selbst die juengsten Abhoerungen der jetztigen Verhaftungen.
Durch diese Abhoerungen und Ueberwachungen bekamen die Ermittler die Bestaetigung fuer den Verdacht welcher vor 12 Jahren die Ermittlungen ausloeste.Nach den Ermittlern investierte der Unternehmer Siracusano die Milliarden der Cosa Nostra und die durch Spekulationen gewonnenen Gelder mit Hilfe des Richters. Savoca, in Polen, in den Karaiben durch Rosario Spadaro und in Rumenien wo Siracusano Ost-Europaeische Politiker und Richter in diese Geschaefte verwickelt hatte. Auch taetigte sich diese Gruppe dem Handel mit Waffen jeglicher Art und an jedem Ort, vom mittleren Orient, Afganistan und in Afrika.
Die Ermittlungen sind der Auslaeufer von anderen drei Ermittlungen welche der Antimafia- Hochkommissar Domenico Sica in den Karaiben Inseln von San Martin eingeleitet hatte. In den Karaiben arbeitet und arbeitete Rosario Spadaro, der Inhaber von zwei Spielkasino's und weiteren unternehmerischen Aktivitaeten in enger Verbindung mit dem Unternehmer Salvatore Siracusano seinerzeit waren auch Fillipo Battaglia welcher in den Waffenhandel eingereiht worden war und Rosario Cattafi in diese Ermittlung verwickelt, beide sicnd aus Messina.

Die beiden letzten Namen sind auch in die Ermittlungen bzgl.den Anschlaegen von Capaci und Via D'Amelino verwickel. Cattafi war mit Pietro Rampuller verbunden welcher als der "Ausfuehrende" des Anschlags gegen Falcone zaehlt. Battaglia war von einem Kronzeugen angeschuldigt worden den Sprengstoff besorgt zu haben.
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15.02.2005
Die Legende der Clans.


"Selbst Garibaldi bezahlte Schutzgeld."
Es wird erzaehlt, dass am 11.Mai 1860 selbst Giuseppe Garibaldi Schutzgeld an die Mafia bezahlt haette um mit ihren 1000 Soldaten in Marsala (Sizilien) einmaschieren zu duerfen.
Diese Legende (?) erzaehlte der Mafia-Kronzeuge Antonino Patti, ein Killer der Cosa Nostra,
welcher sich selbst beschuldigt 38 Morde begangen zu haben.
Patti erzaehlte diese Geschichte 1997 dem Staatsanwalt von Palermo, Massimo Russo.
Patti will diese Geschichte von seinem Grossvater vernommen haben.
Eine Mafia-Geschichte welche von Generation zu Generation weiter erzaehlt wird.



11.02.2005
Das Kassenbuch der Mafia.


Das Kassenbuch der Mafia von Vucciria (Palermo) ist der Staatsanwaltschaft von Palermo in die Haende gefallen und liegt bei den Akten des Gerichts.

Jeder einzelne Haendler der Schutzgeld (Pizzo) bezahlt ist aufgefuehrt,
aber die Geschaedigten folgen dem "Gesetz des Schweigens" der "Omerta",
alle Schweigen aber hinter der Mauer des Schweigens bezahlen sie.



05.01.2005
Das Schutzgeld.
Das Schutzgeld-Business in Italien 1984-2004.

-Im Jahr 1984 bezahlten ca. 50 000 Unternehmer rund 500 000 000 EU‚.
-1994 waren schon ca. 120 000 Unternehmer die ca. 4 Milliarden an die Mafien abfuehrten.
-2004 fuehrten ca. 160 000 Unternehmer rund 5 Milliarden EU,- an die Clans ab.
-In Palermo und Catania sollen 8 von 10 Geschaeften betroffen sein.
-In Reggio Kalabrien seien es 7 von 10 Geschaeften und in Neapel und Bari 50% der Geschaefte.
-Die Clans kassieren vierteljaehrlich, 500 - 1000 EU,- von kleinen Laeden, 2500 - 3000 Eu,- von eleganten Laeden und Juwelieren, 5000 EU,- von grossen Laeden.

Wer kein Schutzgeld bezahlt:
-Unternehmer die einen Verwanden im Gefaengnis, bei der Polizei oder den Carabinieri haben.
- Hat ein Unternehmer einen Trauerfall in der Familie wird ihm eine Monatsrate erlassen.
-Wer nicht bar bezahlen kann bekommt teilweise die Moeglichkeit in Raten zu bezahlen.
-Wer eine neue Aktivitaet eroeffnet bezahlt eine Pauschale.
-An Weihnachten und Ostern werden die Ausstehenden Summen eingetrieben.

Identikit der "Picciotti" welche fuer die Clans das Geld eintreiben:
- Die "Picciotti" sind unvorbestraft und zwischen 20 und 30 Jahre alt.
-Die Clans bezahlen Ihnen ca. 1000 EU,-im Monat und geben ihnen die Freiheit sich einen kleinen Drogenhandel in ihrem Stadtteil zu organisieren.
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