Reach
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15.05.2005
Registration and Authorizations Chemicals:
Die europaeische Kommission hat entschieden die chemischen Substanzen mit denen wir im taeglichen Leben zu tun haben genauer unter die Lupe zu nehmen.
Nach Angaben des "European Chemicals Bureau" haben wir lediglich bzgl.14% der sich im Umlauf befindenten Chemikalien(100106) ausreichende Informationen. Von 21% der Chemikalien wissen wir "Etwas" ueber die verbleibenden 65% sind unsere Informationen unzureichend.
Deshalb sind in Bruessel Diskussionen im Gange um zumindest 30000 dieser Substanzen zu untersuchen.
Dieses Projekt heisst Reach.
Seit der Veroeffentlichung des Weiss-Buch ueber den vertrettbaren Gebrauch der chemischen Substanzen (13.Feb.2001) www.europa.eu.int/comm/enterprice/reach/wihtepaper/index.htm
und dem Oktober 2003 als die europaeische Kommission das Projekt Reach adoptiert hat, begann ein Gefecht der Meinungen. Die Einen draengen auf eine Beschleunigung des Projekt's Reach, da sie Fluchtwege fuer die schaedlichen Substanzen befuerchten, die Anderen leiden bzgl.des Schicksals von Millionen von Versuchstieren, Dritte fuerchten harte Zeiten fuer 2/3 der europaischen Unternehmen-soviel zaehlt der Chemiesektor in der Industrie der Union.

Das Objektiv des Projekt Reach ist es Informationen bzgl. der Produkte welche vor 1981 (definity "existing") in den Handel gelangt sind zu sammeln. Tatsaechlich sind 3000"newchemicals" nach 81' auf den Markt gelangt; ueber diese Produkte welche vor 81'im Umlauf waren sind die Informationen sehr lueckenhaft, speziel fuer Diejenigen welche der EU-Vorschlag als "extrem gefaehrlich" bezeichnet da sie in der Umwelt verbleiben und sich im Menschen ansammeln,wird eine Genehmigung benoetigt. Diese muss bei der europaeischen Agentur fuer Chemikalien beantragt werden, welche Ihren Sitz in Helsinki haben wird. Um diese Genehmigung zu beantragen wird ein Dossier bzgl.der Eigenschaften,Anwendung,Klassifizierung und Edikettierung jeder Substanz. Vor allem aber die chemo-physischen und toxikologischen Daten. Der Druck der USA
Die Administration Bush ist in Hinsicht auf Reach echt besorgt und wuerde das Programm gerne auflaufen lassen. Dies bestaetigt der Bericht des demokratischen Kongresses des Abgeordneten Henry Waxman.
Quelle: Environmental Health Fund, eine bostoner Umweltschutzgruppe.
In diesem Artikel wird berichtet von der Chemie-Industrie eines der hauptsaechlichen politischen Supporter Bush's. Das Handels-Departement USA rief die Industrie auf offiziell Position und eine Strategie einzunehmen; um das H-D. zu unterstuetzenden EU-Entwurf zu beeinflussen.
In Telegrammen aus dem Jahr 2002 forderte der ehemalige Staatssekretaer Powel die Diplomaten auf das Problem der neuen europaeischen Politik bzgl. der chemischen Substanzen anzugehen. Powel schrieb das dieses Verbot oder Beschraenkungen auch nur von vier Substanzen dem Handel einen Schaden von beinahe neun Millarden Dollar betragen wuerde.
Die Chemieindustrie erstellte eine Liste von 11 Anhaltspunkten, Ihrer hauptsaechlichen Bedenken bzgl. der Reach-Norm, diese Liste soll von der Administration Bush benutzt worden sein um sich dem Programm zu wiedersetzen. Wie in einer e-mail vom 04.April 2003 vom Vertretter des US-Handels, versendet von Babara Norton an einige der chemischen Industrien zu lesen ist muss man Margot Wallstrom, seiner Zeit die EU-Umweltkommision ueberzeugen und Druck im Inneren der einzelnen Staaten gegen die neue Politik erzeugen....in Kuerze folgt eine Vortsetzung dieses Artikels von Bernd Schulz


Neue Regeln vielleicht schon 2007
Reach wurde 1998 von der EU Kommission in Bewegung gesetzt und 2003 veroeffentlicht, Das Projekt Reach wird ueber 40 geltende Direktiven und Regeln veraendern, die Hoffnung ist, dass dadurch eine vertretbare Chemie - Industrie entsteht.
Das Projekt soll noch innerhalb 2007 abgeschlossen werden, es soll dann aber noch 11 Jahre benoetigen die Tests zu beenden. Bei in Kraft treten des Paket Reach werden im Laufe von 3 Jahren die Produkte unter die Lupe genommen welche in groesster Quantitaet ( ueber 1000 Tonnen p.a. ) produziert werden.
In den naechsten sechs Jahren werden dann Produkte mit einer Jahresproduktion zwischen 100 und 1000 Tonnen p.a. untersucht werden. Am Schluss aber innerhalb der elf Jahre werden dann Substanzen mit einer Jahresproduktion von weniger als 100 Tonnen p.a. an der Reihe sein.

Zahlen
Die Chemie-Industrien in Europa sind 40 000 Der Sektor fakturiert 400 Milliarden Euro pa. 1,5 Millionen sind die Angestellten der Chemie-Industrie 30 000 Substanzen muessen innerhalb von 11 Jahren getestet werden. 5,2 Milliarden Euro direkter und indirekter Kosten fallen fuer die Tests an. 50 Milliarden Euro sind die geschaetzten Einsparungen in 30 Jahren.

Die Sorgen der Tierschuetzer
Der Verdacht und die Sorge der Tierschuetzer ist, dass fuer die Tests zwischen 12,8 und 50 Millionen Tiere geopfert werden. Um jede einzelne Substanz zu testen werden bis zu 1700 Tiere geopfert, das wuerde bei 30 000 Tests bedeuten, dass rund 50 Millionen Tiere geopfert werden Tiere werden dabei gezwungen Klebstoff, Lacke, Insektenmittel und Desinfektionsmittel zu schlucken. Chemische Daempfe einzuatmen, denen sie in engen Kaefigen ausgesetzt werden. Die Tiere werden mit Substanzen eingeschmiert um zu testen ob die Substanzen Reiz oder schlimmeres bewirken.
In anderen Tests wird den Tieren mittels einem Schlauch zur Zwangsernaehrung das Produkt direkt in den Magen gepumpt. Die Substanzen werden in die Augen gespritzt oder die Tiere muessen von einer Maske gezwungen chemische Daempfe einatmen. Die Buav ( British Union for the Abolition of Vivisection ) spricht von der groessten Vergiftungsaktion in der Geschichte Europas. Dies ist aber auch eine Gelegenheit verstaerkt alternative Tests bei denen keine Tiere benutzt werden zu fordern. Dies Geschah am 28. April in Bruessel am runden Tisch, „ On alternatives to animal testing „ organisiert von den Eu-Abgeordneten Monica Frassoni www.monicafrassoni.it und Caroline Lucas, in erster Linie fuer das Programm Reach, aber unter der Voraussetzung die Tiere zu retten. Kees van Leeuwen, Direktor des Institute for Health and Consumer Protection, welchem auch Ecvam angehoert, hat unterstrichen, dass in den USA 40 000 chemische Substanzen mit der Methode Qsar untersucht worden waren.
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