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anclicken fuer hohe Aufloesung ARKADIEN AUF DER PELOPONNES Arkadien, griechisch: Arkadia , ist eine der fünf Präfekturen (nomi) der griechischen Verwaltungsregion Peloponnes. Sie entspricht ungefähr dem aus der Antike bekannten abgeschlossenen Berg- und Hochland Arkadien, liegt in der Mitte der südgriechischen Halbinsel (Peloponnes) und hat nur einen relativ schmalen Zugang zur peloponnesischen Ostküste am Osthang des Parnon-Gebirges.
Die Arkadier galten im Altertum als rauhes Hirtenvolk. Gewisse Charakterzüge Arkadiens lassen sich durch seine isolierte geographische Lage erklären. Seine Einwohner sehen sich als das älteste griechische Volk überhaupt an. Schon in der Zeit des Hellenismus wurde Arkadien verklärt zum Ort des Goldenen Zeitalters, wo die Menschen unbelastet von mühsamer Arbeit und gesellschaftlichem Anpassungsdruck in einer idyllischen Natur als zufriedene und glückliche Hirten lebten. Entsprechend war es das ideale Thema der antiken bukolischen Literatur (beispielsweise der Hirtengedichte Vergils), aber auch der reichen bukolischen Literatur der europäischen Renaissance und des Barock sowie zahlloser Gemälde des 16. bis 18. Jahrhunderts.
Rezeption des Arkadischen Traums in der Frühen Neuzeit Aus dem Mythos Arkadien wurde in der Frühen Neuzeit die Vorstellung gewonnen, es sei Leben jenseits gesellschaftlicher Zwänge möglich. Dies waren in ihrem Kern politische Phantasien, die vor allem vom Hochadel geschürt wurden, der unter dem politischen Druck des sich stabilisierenden frühneuzeitlichen Staates unter erheblichen Disziplinierungsdruck geriet. Unter der Oberfläche dieses aristokratischen Eskapismus wurde die Idee einer individuellen Freiheit geboren und gewahrt, die zwar die Freiheit des Großadligen meinte, aber bereits seit dem 17. Jahrhundert in den Niederlanden, dann aber seit dem 18. Jahrhundert auch in Frankreich und Deutschland vom Bürgertum beerbt wurde. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Traums von arkadischer Freiheit war die Schäferideologie, ein vielfältig zusammengesetztes Ideensystem, deren Kern die Pastoralliteratur und deren Verarbeitung zu Motiven der dekorativen Künste seit dem 17. Jahrhundert ist. Gemäß dieser Vorstellungen fliehen Adlige vor der unerträglich gewordenen Gesellschaft aufs Land, verkleiden sich dort als Schäfer und treten mit den dort wirkenden 'echten' Schäfern in Kontakt. Thema der Handlungen dieser Literatur-Schäfer oder Bücher-Hirten ist vor allem die Liebe. Gelegentlich wird aber die Schäferidylle massiv von der Realität eines gewalttätigen Lebens (so in der Galatea von Miguel de Cervantes) oder der Ritterwelt und ihrer Kriegshandlungen (so in der Astrée von Honoré d’Urfé) heimgesucht, was bei allem Symbolismus der Pastorale einen deutlicher Zug zum Realismus darstellt. >br> Was zunächst lediglich als Maskenspiel erschien, wurde in der symbolischen Selbstpräsentation von Adligen zum Bildprogramm: Aristokraten ließen sich im Schäferkostüm malen und setzten sich als Hirten in Szene. Dies war die symbolisch überhöhte Form, mit der die archaische Vorstellung, wonach der Herrscher auch immer ein Hirte seines Volkes sei, in der Neuzeit als Bestandteil adliger Herrschaftsansprüche und Machtlegitimation überdauert und aktualisiert wurde. Entsprechende arkadische Landschaften gab es im Europa der Frühen Neuzeit vor allem als literarisch vermittelte Konstruktionen und Phantasien. Diese Phänomene konnte man überall in Europa feststellen, insbesondere im Kontext von gartenbaulichen Bemühungen. ARKADIEN HEUTE: Flaeche: 4420 qkm Einwohnerzahl: 103.000 EW Hauptstadt: Tripolis Stadtgemeinden: 22 Gemeinden in Arkadien heute: Stadtgemeinde (Dymos) & Postleitzahl Dimitsana 220 07 Davia 221 00 Leondari 220 21 Karitena 220 22 Paloumpa 220 28 Amygdala 220 14 Kondovazena 220 15 Steno 221 00 Langadia 220 03 Leonidi 223 00 Levidi 220 02 Nestani 220 05 Megalopoli 222 00 Astros 220 01 Vlachokerasea 220 16 Tegea 0518 Stadio 220 12 Stemnitsa 220 24 Tripoli 221 00 Tyros 220 29 Tropea 220 08 Kato Asea 220 27 Vytina 220 10 Geraki 230 58 Seit 2004 ist die Peloponnes durch die laengste Schraegseil-Haengebruecke der Welt, die 2,2 km lange Rio-Antirrio-Brücke zwischen den Orten Rio und Andirrio, mit dem Festland verbunden.
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