Ferienhaus Peloponnes | Immobilien Peloponnes | Aegion Peloponnes | Aegialia Peloponnes | Diakofto Peloponnes
![]() |
||||||||
|
||||||||
|
|
||||||||
Peloponnes-Network
CLICK FOR HIGH RESOLUTION
Die Stadt Korinth auf der Peloponnes
Korinth (griechisch Kórinthos ist eine griechische Stadt mit 36.555 Einwohnern (2001) am Isthmus von Korinth, und zwar dem Isthmus, einer Landenge, die den Peloponnes und das griechische Festland verbindet. Westlich dieser Landenge befindet sich der Golf von Korinth. Korinth ist die zweitgrößte Stadt des Peloponnes und Verwaltungssitz der Präfektur Korinthias. Die Stadt wird von den Lechaio-, Kalamaki-, Loutraki- und den Geraneia-Bergen sowie den südlichen Bergen umgeben. Korinth liegt etwa 78 km westlich von Athen. Der Isthmus wurde in der Antike von Schiffen überquert, indem man sie auf Schlitten über die felsige Landenge schleppte. Seit dem 19. Jahrhundert befindet sich hier jedoch der Kanal von Korinth. Einige besonders alte Ortsnamen wie Korinthos stammen aus der prä-griechischen pelasgischen Sprache. Ebenso wie Mykene, Tiryns und Pylos war Korinth während der Bronzezeit wahrscheinlich auch Sitz einer mykenischen Palast-Stadt. Dem Mythos nach ist Sisyphos der Ahnherr einer Reihe von Königen in Korinth. Jason soll hier Medea verlassen haben. Ursprünglich schrieb sich Korinth Qorinthos, mit (dem später abgeschafften) Qoppa, weshalb man auf Korinthischen Münzen ein ϙ als Münzzeichen findet. Dank des Verkehrs und Handels über die Landenge konnte diese alte Stadt, die etwa im 10. Jahrhundert v. Chr. von den Doriern gegründet wurde, während der klassischen griechischen Antike mit Athen und Theben in Bezug auf Reichtum konkurrieren. Bis zur Mitte des 6. Jahrhundert v. Chr. war Korinth ein wichtiger Exporteur von Keramiken mit schwarzen Figuren auf rotem Grund und belieferte Städte in der gesamten griechischen Welt. Der große Tempel auf seiner Akropolis (Akrokorinth) war der Aphrodite gewidmet. Korinth war überhaupt einer der wichtigsten Orte des Aphroditekults. Laut einigen Quellen gab es beim Tempel der Aphrodite mehr als eintausend Tempeldienerinnen. Korinth war auch Gastgeber der Isthmischen Spiele. Klassische Antike Die Stadt war ein wichtiger Teilnehmer bei den Perserkriegen, stellte während der Schlacht bei Salamis das zweitstärkste Flottenkontingent nach Athen. Auch an der Schlacht bei Plataiai (479 v. Chr.) nahm die Stadt mit einem großen Aufgebot teil. Es kam aber bald zum Zerwürfnis mit Athen, nachdem der Athener Kimon 462 v. Chr. mit seinen Truppen das korinthische Gebiet ohne Erlaubnis durchzog. Es kam zum offenen Krieg, in dem Korinth im Bunde mit Epidauros die Athener bei Halieis besiegte, allerdings später eine wichtige Seeschlacht im Saronischen Golf verlor. Erst 451 v. Chr. kam es zu einem Waffenstillstand mit Athen, später zu einem Friedensvertrag. Der Streit schwelte aber weiter und führte schließlich als einer der wichtigsten Faktoren zum Ausbruch des Peloponnesischen Kriegs, als die Flotte der Korinther in die innenpolitischen Wirren der kerkyrischen Kolonie Kerkyra eingriffen. Kerkyra wandte sich mit einem Hilfegesuch an Athen. Korinth begab sich auf die Seite von Sparta. Nach dem Ende des Peloponnesischen Krieges, angesichts der sich verstärkenden Hegemonie Spartas, beschloss die Regierung der Stadt, sich den Athenern anzunähern. Dies führte im Jahre 394 v. Chr. zum Ausbruch des Korinthischen Krieges, in dem Korinth und Athen wieder gemeinsam mit Theben und Argos gegen Sparta kämpften. 337 v. Chr. fiel Korinth unter die Herrschaft der Makedonier. Nach der Ermordung des makedonischen Königs Philipp II. von Makedonien 336 v. Chr. wählte die Bundesversammlung in Korinth dessen Sohn Alexander den Großen zum gemeinsamen Strategen (griechisch: Hegemon) für den schon von Philipp geplanten Perserfeldzug. In der Folgezeit befand sich die Stadt unter der Herrschaft von makedonischen Adeligen. In dieser Zeit wurde Korinth zur volkreichsten Stadt in Griechenland und war durch ihr blühendes wirtschaftliches und kulturelles Leben weit über lokale Gebiete bekannt. 243 v. Chr. wurde die Stadt vom Strategen des Achäischen Bundes Namens Aratos überfallen und eingenommen. Unter der Herrschaft dieses bedeutenden Staatsmannes schloss sie sich diesem Bund an. Als die mit seiner Regierung unzufriedenen Einwohner der Stadt sich an den Spartanerkönig Kleomenes III. mit der Bitte um Hilfe wandten, trat Aratos die Herrschaft über Korinth an den Makedonenkönig Antigonos Doson im Jahre 224 v. Chr. ab. Der Sieg der Römer in der Schlacht bei Kynoskephalai im Jahre 197 v. Chr. brachte den Korinthern die Befreiung von der makedonischen Bevormundung, weil die Römer die makedonische Garnison zum Abzug zwangen. Die Stadt wurde Sitz des Achäischen Bundes und betrieb nun eine ausgesprochen antirömische Politik. Nachdem 146 v. Chr. der Achaiische Bund Sparta den Krieg erklärt hatte, kam es zu militärischen Zusammenstößen mit den römischen Armeen. Die siegreichen Römer unter dem Kommando des Feldherrn Lucius Mummius belagerten Korinth, das zum Zentrum des antirömischen Widerstandes wurde, zerstörten es im gleichen Jahr und versklavten die überlebenden Einwohner. Römische Zeit und Spätantike Schon im 2. Jahrhundert n. Chr. wurde Korinth Bischofssitz, spätestens im 4. Jahrhundert Sitz eines Metropoliten, und es blieb in dieser Position bis zum Wiederaufstieg Athens. Mittelalter und Neuzeit 1147 wurde der Golf von Korinth zur Operationsbasis des Normannen Roger II. gegen die Region von Arta. Roger besetzte bald darauf Korinth selbst und siedelte unter Anwendung von Gewalt alle einheimischen Seidenweber nach Palermo um. Bald wurde die Stadt wieder von Byzanz einverleibt. 1202 gelang es einem hohen byzantinischen Beamten Leon Sguros sich zum Herren der Stadt zu machen. Aber bereits 1204 wurde seine Herrschaft durch die Teilnehmer des Vierten Kreuzzuges beendet, die die Stadt einnahmen. 1210 wurde Korinth zum Teil des neu geschaffenen Herzogtums Morea und somit zum Teil des Lateinischen Kaiserreiches. In der Folgezeit erlebte die Stadt mehrere sich abwechselnden Herrscher, die sie zum Schauplatz von blutigen Kämpfen um den Einfluss auf Südgriechenland verwandelten. Von 1421 bis 1458 war sie im byzantinischen Besitz. 1458 übernahmen die Osmanen die Macht in schon zur völligen Bedeutungslosigkeit verkommenem Korinth. 1611 unternahmen die Ritter des Malteserordens einen Überfall auf Korinth, der die Stadt schwer in Mitleidenschaft gezogen hatte. Von 1687 bis 1715 herrschten die Venezianer über den Ort, in dem nur 1500 Einwohner lebten. Die Zeit der türkischen Herrschaft endete 1829/1830, als Korinth griechisch wurde. Zu Beginn des griechischen Unabhängigkeitskampfes war eine Zeit lang erwogen worden Korinth zur Hauptstadt des freien hellenischen Staates zu machen. Am 21. Februar 1858 wurde das alte Korinth durch ein Erdbeben zerstört und danach sechs Kilometer nordöstlich wieder aufgebaut. Unmittelbar neben dem antiken Siedlungsgelände liegt das Dorf Palaiokorinthos. In den letzten zwanzig Jahren wurde Korinth zu einem bedeutenden Tourismuszentrum auf Peloponnes. Infrastruktur Die Stadt Korinth hat heute 37.000 Einwohner auf einer Flaeche von 103.000 qkm. Während sich die Bedeutung des Kanals von Korinth (Isthmus) für die Schifffahrt mittlerweile fast ausschließlich auf den Tourismus beschränkt, so ist die Bedeutung für die Landverkehrsmittel angestiegen. Mitte der 1990er Jahre wurde die Autobahn in den Peloponnes von Athen bis Korinth ausgebaut, seither gibt es auch das Autobahndreieck Korinth-West mit der Gabelung nach Patras (A8) und Sparta/Tripolis A7. Ausserdem verbindet der "Attiki Odos", die 2004 eroeffnete Umgehungsstrasse Athens bis zum neuen Flughafen "Eleftheros Venizelos", die Stadt direkt mit dem airport. Seit 2007 befaehrt die neue S-Bahn "Proastiakos" im Stundenrythmus die Strecke Kiato - Korinth - Athen - Piraeus bzw. Athen - Flughafen. Diese moderne Schnellverbindung wird weiter nach Norden ausgebaut werden. Nach Fertigstellung der Trasse bis Patras (2010) sollen auf der Stecke auch InterCity-Züge der OSE verkehren. Die bisherige meterspurige Strecke wird stillgelegt. Momentan (2008) wird mit Hochdruck die neue Autobahntrasse von Korinth nach Patras neu gebaut. Website der Stadt Korinth: www.korinthos.gr Deutschsprachige Informationen zu Korinth: www.in-greece.de Seit 2004 ist die Peloponnes durch die laengste Schraegseil-Haengebruecke der Welt, die 2,2 km lange Rio-Antirrio-Brücke zwischen den Orten Rio und Andirrio, mit dem Festland verbunden.
PELOPONNES AKTUELL | IMMOBILIEN BLOG | IMMOBILIEN | BAUEN & WOHNEN Greece Tourism Peloponnesos Real Estate Holidayhomes Real estate Vinegrowing Aegialia Diakofto Selianitika & Longos Links zu wichtigen Europaeischen Institutionen: [Europa-Server] | [Amtliches Verzeichnis der EU] | [Europa-ABC] | [Eur-Lex] | [PRE-Lex] | [EU-Bookshop] | [Amt fuer Veroeffentlichungen] | [TED - Ausschreibungen] | [Europa der Buerger] | [Europas Zukunft] [EU Forschungs- und Entwicklungsinformationsdienst (CORDIS)] | [Europa-Digital] | [EuGH] | [Europa Bulletin] | [Europaeische Kommission] | [EuroStat] | [Suche KOM-Dok] [Suche EP-Dok] | [Suche ER-Gipfel-Dok] | [Europarat] | [Edition Europa] | [E-CommerceG] | [Webmaster] [DW Europa-Wetter] | online seit Juni 2008 * last update 13.Juni 2008 * ................. |
|
|
||||||
Aegion I
Aegialia I
Selianitika
I Diakofto
I Kalavryta
I Planitero
| Helike
www.peloponnes.gr | Datenschutz | Impressum I Contact I online since November 2007 |
||||||||