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Das dritte Rennen der Saison und für Andreas Schulze platzt in der Formel R-1000 endlich der Knoten. Zwar reichte es auf dem Rhein in Lorch nach einem dritten Rang in Brodenbach vor zwei Wochen wieder nur  zu Bronce, aber das Rennen in Lorch bescherte dem MBC-Piloten den ersten Laufsieg seit einem Jahr. Während aber bei seinem Erfolg im vergangenen Jahr die Favoriten Gerbert und Katzorke nicht am Start waren, konnte sich Schulze beim zweiten Durchgang in Lorch vor Gerbert und Katzorke ganz vorn behaupten.
“Wir konnten aus eigener Kraft gewinnen”, so Schulze sichtlich erleichtert  nach den Anfangsschwierigkeiten in diesem Jahr. Ein Kabelbruch im ersten und ein  verpatzter Start im dritten Lauf lassen Andreas Schulze aber weiter auf einen  Tagessieg in der Saison 2004 hoffen. Aber auch für den zweiten MBC-Fahrer in der Formel R-1000 Andreas Lodahl lief es in Lorch nicht optimal, für ihn reichte es nur zu Rang 6. Auch der Shoutingstar der Klasse T-550 Thiemo Wende aus Dessau hatte großes Pech in Lorch. Nach souveränen Siegen in den ersten beiden Rennen  der Saison wurde Wende in Brodenbach nur dritter. In Lorch nun kam der große  Rückschlag. Ein Motorschaden am Selva-Triebwerk bescherte ihm nur einen siebten  Platz. Alle Fahrer blicken nun auf das Rennen in Berlin-Günau in zwei Wochen. Für die Formel R-1000 Piloten geht es dann um Punkte in der Europameisterschaft  im zweiten von drei Rennen. Andreas Schulze ist optimistisch und hofft nun auf den ersten Tagessieg in diesem Jahr. Wenn Schulze an seine kontinuierlich besseren Leistungen anknüpfen kann, könnte er für Gerbert und Katzorke in der EM eine ernstzunehmende Konkurenz werden. Highlight in Berlin aber ist die Weltmeisterschaft der Formel 1000
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Schulze optimistisch für EM-Lauf in Berlin

Montag, 28.Juni 2004

Andreas Schulze, der sich nach zwei  Bronze-Erfolgen für den EM-Lauf in Berlin vorgenommen hatte, die Spitze zu erobern, musste seine Erwartungen zurück schrauben. Nach einem Traumstart im ersten Lauf führte er das Feld an, konnte in der dritten Runde aber sein Boot nicht mehr halten und kippte an der Wendeboje um. Der Lauf wird abgebrochen und Lars Katzorke gewinnt vor Reinhard Gerbert. Im zweiten Lauf werden die ersten  beiden Plätze ebenso belegt. Schulze wird Dritter. Er hat sich entschieden, es nach dem Umfall ruhig angehen zu lassen, etwas langsamer zu fahren und sich so  den dritten Platz zu sichern. Theoretisch hätte das auch klappen können, doch der Lette Lotars Millers machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Im letzten  Lauf überholt er Schulze und dadurch, dass Katzorke den Lauf nicht zu Ende fährt, wird Millers Zweiter und hat dann insgesamt mehr Punkte als Schulze, der  auf Rang vier rutscht. Spannend geht es aber auch wieder an der Spitze zu. Bereits zum dritten Mal beenden Katzorke und Gerbert den Tag mit einem  Punktegleichstand, so dass wieder die schnellere Runde entscheiden muss. Dieses Mal hatte sie Katzorke und Gerbert wird nur Zweiter.
In der DMYV T-550, sieht es für den Dessauer Shoutingstar Thiemo Wende immer noch nicht viel besser aus.  Die Überlegenheit, die er in Dessau zeigte, ist lange vorbei und es reichte  insgesamt nur für Platz fünf. Vor ihm landeten Stefan Probst auf Rang drei und Andreas Noack auf vier.
Das Highlight in Berlin war aber nicht der EM-Lauf der Formel R 1000, sondern die WM in der Formel 1000. Hier konnte der Italiener Roberto del Pin vor Daniele Ghiraldi und Fabio Vasini, ebenfalls Italiener, den Sieg für sich verbuchen und darf sich jetzt Weltmeister nennen.

Schulze lässt es ruhig angehen

Montag, 12.Juli 2004

Dirk Kott testet neuen Motor

Samstag, 17.Juli 2004

Dirk Kott, Vizeweltmeister von 2000 in der O-350,  hat heute seinen nagelneuen 350er GRM-Motor getestet. Nach kleinen Schwierigkeiten am Vormittag zeigte sich Kott um so erfreuter über die Leistung des neuen Aggregats. 172km/h Top-Speed gaben ihm auch allen Grund zum Strahlen.  Trotzdem sagte Kott seine Teilnahme in Bitterfeld in der O-250 zu. "Die  350er-Maschine werde ich erst 2005 zum Einsatz bringen", so ein glücklicher Dirk  Kott nach dem Training.
                                     Quelle: www.motorboot-wm.com

Montag, 20.September 2004

MBC-Nachwuchs in Lauffen ganz vorn

Die Piloten des MBC in der Klasse T-550 konnten  am Wochenende in Lauffen kräftig punkten. Stefan Probst gewann den Lauf auf dem  Neckar vor seinem Vereinskollegen und lange Zeit Führenden in der deutschen  Meisterschaft Thiemo Wende. Letztlich reichte es ganz knapp nicht für Wende im Klassement der deutschen Meisterschaft ganz oben zu stehen. Auch die Piloten der  Formel R-1000 fuhren in Lauffen die Entscheidung um den deutschen Meistertitel aus. Altmeister Reinhard Gerbert konnte eine weitere Trophäe sein Eigen nennen. Somit hat er sich neben dem EM- auch den DM-Titel 2004 gesichert. Dahinter das  gleiche Bild wie im Europaentscheid: Lars Katzorke auf zwei. Schulze holte sich in Lauffen den Bronzerang in der deutsche Meisterschaft. Überraschend konnte der  Dessauer Frank Schwarzer in seinem dritten Rennen in dieser Klasse den vierten Platz in der Tageswertung einfahren. Mit dem Rennen in Lauffen endete die Saison 20004 in Deutschland. Gespannt kann man aber jetzt schon auf das kommende Jahr  sein.

Montag, 13.September 2004

Schulze glücklicher Dritter bei EM-Finale

Es war der Finallauf zur Formel R-1000 Europameisterschaft am vergangenen Wochenende im tschechischen Jedovnice. Und kaum überraschend fuhr Reinhard Gerbert der Konkurenz davon. Überlegen sicherte er sich die EM-Krone vor seinem härtesten Konkurenten Lars Katzorke. Dennoch war es kein langweiliges Rennen, denn spannend war es im Kampf um Platz drei. Hoch  motiviert wollte sich der MBC-Pilot Andreas Schulze den Bronze-Rang erfahren.  Bis dahin lag Schulze auf Rang 4 der Meisterschaft. Mit einem 2. Platz hinter Gerbert im ersten Lauf schien dann ein Podestplatz in der EM-Wertung in greifbarer Nähe. Im zweiten Lauf war Schulze aber bereits nach der ersten Runde  aus der Wertung verschwunden, der Propeller samt Welle hatten sich gelöst und  waren unwiederbringlich auf den Grund gesunken. “Das war unser bester Propeller”  so Schulze. Somit kam der Dessauer im dritten Lauf mit einem nicht optimalen Vortrieb nur auf Platz 7 ins Ziel. Frust im Team und bei Schulze selbst. Während  die EM nach dem 3. Lauf bereits entschieden war würde Andres Schulze nur noch  ein Sieg im 4. Lauf den Bronze-Rang ermöglichen. Der Lette Lotars Millers hatte vom Pech Schulzes profitiert und konnte punkten. Dann, der Start zu Lauf 4, Schulze geht in Führung, Katzorke dahinter, Gerbert verpasst den Start völlig.  Wie es sich das Schulze-Team vor dem Rennen gewünscht hat, Schulze bleibt vor Katzorke und Millers, der auf Rang 3 fährt. Ganz ohne Hilfe von Gerbert und  Katzorke war das zwar nicht möglich, letztlich gewinnt Andreas Schulze den 4. Lauf und ist somit in der EM-Endwertung auf Platz 3. Für das kommende Jahr  verspricht ein 40 PS stärkerer Motor im Schulze Boot dann aber wirkliche Kämpfe  um den Sieg.

Auch Dirk Kott hatte sich für das O-350 Rennen viel vorgennommen. Mit dem neuen Rossi-Motor wollte er ganz vorn  mit fahren. Im  ersten Lauf am Samstag sah auch alles danach aus, das Boot lief optimal und Dirk  Kott wurde zweiter. Im zweiten Durchgang dann aber Probleme mit der Technik. Kott kam nicht ins Ziel und im dritten Lauf ging er garnicht erst an den Start. Am Ende landete der MBC-Fahrer auf Platz 5.

Montag, 16.August 2004

Dessauer im Pech an der Goitzsche

Große Ziele hatten die Dessauer Piloten vor allem  im O-250 Weltpokalrennen. Neben dem Finnen Ilkka Rytkönen wurden René Behncke und Dirk Kott zu den Favoriten gezählt. Während Behncke aber keinen Lauf beenden  konnte sah es zunächst für Kott sehr gut aus. Erstes Rennen, erste Wende und Dirk Kott lag an erster Stelle. Doch nur wenige hundert Meter hielt die Führung  und der Motor. Ein kapitaler Motorschaden zwang den MBC Piloten zum zuschauen. Auch im dritten Lauf sah Kott die Zielflagge nicht. Allein im zweiten Rennen  machte ihm die Technik keinen Strich durch die Rechnung. Prompt wurde Kott  Zweiter. Allerdings reichte es in der Gesamtwertung nur für Platz fünf. Mirco  Halle und Ingo Hepner landeten sogar nur auf den Plätzen 10 und 11.
Auch in  der Klasse T-500 konnte der Meisterschaftsführende Thiemo Wende für den MBC kaum punkten. Am Ende wurde er nur fünfter. Seine Meisterschaftsführung musste er an Philipp Franz abgeben. Besser schnitten seine Vereinskollegen Andreas Noack und  Stefan Probst mit den Plätzen zwei und drei ab.
Überraschen konnte MBC-Chef  Andreas Schulze in der Klasse Formel R-1000 auf der Goitzsche. Nach einem Ausfall in Lauf eins, sah man Ihn im zweiten Lauf plötzlich vor Gerbert in Führung liegen. Mehrere Runden konnte sich der Dessauer vor dem Dauersieger  dieser Klasse halten, doch zu starke Welle bremsten das Boot mit der Nummer 6  ein, so wurde Schulze im zweiten und dritten Lauf zweiter und Gesamtdritter.
Die WM-Entscheidung in der Formel 500 fiel zugunsten des Favoriten Tiziano  Trombetta aus Italien, Europameister in der Formel 125 wurde Marian Jung aus der  Slowakai..

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